Mies, grottig, misslungen: Wie geht eigentlich richtig schlechter Sex?

Findet heraus, wie man es richtig vergeigt.

Überall sieht man nur Menschen, die bei der ersten Berührung abgehen wie eine Rakete, sich sofort dem anderen hingeben können und niemals an die Einkaufsliste, die Hausaufgaben oder die richtig fiesen Pickel denken müssen. Stattdessen werden in Filmen oft unrealistische Vorstellungen davon vermittelt, wie Sex auszusehen hat und, dass er immer absolut bombastisch sein muss. Aber chillt einfach, denn genau wie Eure Laune, ist auch die Qualität des Sex abhängig von der Tagesform. Aber Moment mal, was macht eigentlich richtig schlechten Sex aus? Wir verraten Euch, woran Ihr erkennt, dass das nicht unbedingt der Geschlechtsverkehr wird, an den Ihr Euch ein Leben lang erinnern werdet.

>>> Unglaublich, aber wahr: In diesem Alter werdet Ihr den besten Sex haben.://www.mtv.de/news/111321-unglaublich-aber-wahr-in-diesem-alter-werdet-ihr-den-besten-sex-haben.

Egomania
Auch wenn sich nicht alle Leute einig sind, was schlechten Sex ausmacht, hagelt es auf jeden Fall Zustimmung, wenn es um den Egotrip des Partners geht. Wenn er oder sie einfach seine Sache durchrammelt und kein Stück darauf achtet, was die andere Person möchte, wird es minimal für einen, wahrscheinlich sogar für zwei Beteiligte enttäuschend. Denkt jetzt nicht, Ihr müsstet die ganze Zeit nachfragen, ob Ihr alles richtig macht. Das ist nämlich auch ein echter Abturner, aber versucht Euch auf den/die andere einzustellen. Denn gemeinsam richtig geil sein bzw. kommen ist unschlagbar.

Showtime
Jaaa, oh jaaaa. Gibt´s mir doller, du Schwein. Klar, kann es sein, dass Ihr so richtig darauf steht, aber seid Euch sicher. Denn kaum etwas ist ein größerer Abturner, als mit einem/r Schauspieler/in im Bett zu sein. Brunftige Laute, vorgetäuschte Orgasmen und wilde Fake-Blicke gehören genauso dazu, wie das Nachstellen von Pornoszenen, die Euch besonders gut gefallen haben. Seid echt und steht dazu, was Euch wirklich anmacht, dann kann es nur gut werden. Lasst Euch auch nur auf Dinge ein, auf die Ihr wirklich Lust habt. Es ist auch völlig legitim einfach „Nein“ zu sagen, wenn Ihr zum Beispiel nicht auf Analsex steht. Nur weil Birgit Superhornybunny auf YouPorn alles scharf findet, muss es bei Euch nicht genauso sein.

Tick, Tack
Quickies sind scharf, ausgiebiger Sex ist genauso scharf. Es gibt keine Regeln dafür, wie viel Zeit man dem gegenseitigen Begatten einräumen sollte. Wenn es allerdings immer nur eine zweckmäßige Rein-Raus-Nummer ist, wird es Zeit, Varianz einzufordern. (Siehe Punkt Nummer 1 Egomania). Denn genau, wie wenn man immer weiß, was kommt, ist es absolut nicht sexy, wenn man immer nur in ein bestimmtes Zeitfenster geschoben wird. Und auch wenn Ihr schon länger zusammen seid, lohnt es sich besonders, in Spontanität zu investieren und nicht bis zum Scharfen Donnerstag zu warten. Wann immer Ihr Lust habt, ran an die Buletten! Und vielleicht versucht ihr, es über die Grenze von einer Minute zu schaffen.

Ganz besondere Dämpfe
Hier müffelt es aber gewaltig! Körperhygiene sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber es gibt Menschen, die das nicht ganz so ernst nehmen. Wenn Euer/Eure Partner/in müffelt, dann ist das garantiert der Einstieg in ziemlich schlechten Sex. Denn niemand möchte seine/ihre Zunge dahin stecken, wo es merkwürdig riecht. Um die Qualität des Sex zu verbessern, hilft eine Dusche, eine Nummer in der Badewanne oder ein/eine andere/r Sexkomplize/in.

>>> Challenge accepted! Dieser Typ produziert unwichsbare Pornos.

Insgesamt lässt sich sagen, dass schlechter Sex gar nichts mit besonderen Fähigkeiten, Gelenkigkeit oder nicht versiegender Libido zu tun hat. Vielmehr geht es darum, sich fallen zu lassen, auf den/die andere einzugehen und die Drecksau, die in Euch schlummert rauszulassen. Punkt.

Alles kann, nichts muss. Schlechter Sex ist nicht das Ende, kann aber auch easy vermieden werden.

Freitag, 10. November 2017