Do it yourself: Diese 10 Dinge solltet Ihr über Selbstbefriedigung wissen

Die Gegend südlich des Bauchnabels birgt viele heiße Geheimnisse.

Die allermeisten tun es. Manche Menschen lieben es im Detail darüber zu reden, andere verschwinden lieber klammheimlich mit der Papiertuchbox im Schlafzimmer. Die Rede ist von Selbstbefriedigung und jaa, wir wissen, dass Ihr vielleicht gerade jetzt, während Ihr diesen Beitrag lest, die Hand in der Hose habt. Bevor Ihr aber loslegt, gibt es diese fünf Dinge, die Ihr wissen solltet.

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1. Masturbieren ist gesund
Es gab schon die wildesten Gerüchte zum Thema Selbstbefriedigung. Wer masturbiert wird blind, süchtig oder bekommt Pickel und ein schlechtes Gewissen, weil man das einfach nicht tut. Say what?!? So ein Quatsch, denn ganz ehrlich, wenn der selbst besorgte Orgasmus irgendwelche Nebenwirkungen hat, dann sind die sehr erfreulich. Orgasmen sind gesund, bringen Euren Kreislauf in Schwung, machen ausgeglichen und den Teint rosig. Zusätzliches Plus: Ihr lernt Euren Körper richtig gut kennen und wisst so beim Sex mit Partner viel besser, was Euch gefällt. Win-Win-Win! Loslegen!

2. Partner oder Solosex – kein entweder oder!
Wer in einer glücklichen Beziehung ist, masturbiert auch nicht. What? Nur weil Ihr mit jemandem zusammen seid, ist es noch lange kein Betrug, wenn Ihr auch selbst Hand anlegt. Tut es alleine, zusammen oder auch alleine miteinander, denn es kann ziemlich heiß sein, wenn man sich zusammen selbst befriedigt. Gönnt dem anderen die Freiheit und den Spaß, denn das zeigt, dass bei Euch alles in Ordnung ist. Und ja, es ist auch ok, dabei an jemand anderen zu denken und sich mit Justin Bieber oder Ariana Grande auf ein heißes Date zu treffen.

3. Her mit den Hilfsmitteln
Auch wenn Ihr Sex mit Euch selbst habt, heißt das noch lange nicht, dass Ihr immer dieselbe Technik anwenden solltet, die Euch möglichst schnell zum Orgasmus bringt. Variiert hier, wie auch beim gemeinsamen Sex, Stellung, Spielzeug und Ort. Ihr werdet sehen, dass hier ganz neue Erfahrungen für Euch drin sind. Normalerweise umkreist Ihr Eure Klitoris? Versucht doch mal den Punkt rechts neben dem Kitzler zu stimulieren oder spielt mit Vibratoren, Kopfkissen und wenn es unbedingt sein muss, auch Gemüse (wenn Ihr es danach esst ; )!), um Eurer eigenen Lust ganz neu auf die Spur zu kommen. Stellt Euch einen Porno an und findet heraus, was Euch besonders anturnt. Das zu wissen, wird Euch in Eurem weiteren Sexleben richtig weiterhelfen.

4. Wie oft ist normal?
Das Schöne bei der Selbstbefriedigung, dass Ihr davon nicht schwanger werden könnt und auch Geschlechtskrankheiten sind ausgeschlossen. Dazu ist es gesund, entspannt und kann sogar bei Kopfschmerzen helfen. Es spricht also rein gar nichts dagegen, es so oft, wie Ihr mögt zu tun. Nur wenn die Schule und Euer Sozialleben darunter leiden, dass Ihr gar nicht mehr die Hand aus der Hose nehmt, übertreibt Ihr. Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2017 kam heraus, dass ein Drittel der Männer mehrmals in der Woche masturbiert, bei den Frauen gaben das nur 9% an. Aber Selbstbefriedigung ist viel schärfer als Statistik, deswegen raten wir dazu, einfach mal zu machen.

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*5. Ab wann darf man loslegen? *
Es gibt kein Datum, an dem es illegal oder plötzlich offiziell erlaubt wäre zu masturbieren. Euer Körper wird Euch schon die entsprechenden Zeichen geben. Zwingt Euch nicht dazu, denn hey, wenn Ihr keine Lust darauf habt, dann lasst es sein. Aber wenn Ihr neugierig darauf seid, die Gegend südlich des Bauchnabels besser kennen zu lernen, dann solltet Ihr auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen haben oder peinlich berührt sein, denn ganz ehrlich, fast alle tun es. Weil es einfach echt viel Spaß machen kann.

Alles kann, nichts muss. Sich selbst kennenzulernen ist ein absolutes Muss.

Freitag, 20. April 2018