Kesha redet erstmals über ihre Essstörung

    Das vergangene Jahr war nicht gerade rosig für Kesha. Jetzt teilt sie ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit. Wie es zu ihrer Essstörung kam und wie sie sich heute fühlt, hier.

    Kesha ist zurück und endlich wieder fit und gesund. Wie schlimm die Essstörung war, unter der sie vergangenes Jahr litt, beschrieb sie nun sehr offen und persönlich in einem selbstgeschrieben Elle-Artikel.

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    Als erstes schrieb sie über ihren Ruf Party Animal, mit dem sie sich noch nie richtig identifizieren konnte:

    “Mein dreckiges, kleines Geheimnis ist, dass ich eigentlich eine unglaublich verantwortungsbewusste Person bin. Ich wollte nicht einfach nur schön aussehen – ich war wild, verrückt und frei. Ich habe über Sex und Trinken geredet. Wenn Männer das tun, ist es Rock and Roll, aber als ich es getan habe, haben die Leute angenommen, ich sei ein Wrack.”

    Dann beschreibt Kesha, wie es zu ihrer Essstörung kam:

    “Es fühlte sich so an, als sei Teil meines Jobs so dünn wie möglich zu sein. Und um das hinzubekommen, habe ich meinen Körper malträtiert. Ich habe ihm einfach nicht die Energie gegeben, gesund und stark zu sein. Die Musikindustrie hat unrealistische Erwartungen etabliert, wie ein Körper aussehen soll und ich bin überkritisch mit meinem eigenen Körper geworden. Ich habe mich davon überzeugt, dass es zu meinem Job gehört krank und dünn zu sein.”

    Ihren Tiefpunkt erreichte Kesha im Dezember 2013, als sie ihre Mutter von einer Tankstelle aus anrief, weil sie einfach nicht mehr konnte. Inzwischen geht es ihr zum Glück schon viel besser:

    “Jetzt fühle ich mich stark. Stark genug, um zuzugeben, dass ich Hilfe brauchte und um die Situation zu meistern. Sogar ich muss daran erinnert werden, dass ‘we are who we are’.”

    Samstag, 12. Juli 2014