Ein Aktivist hisst eine Regenbogenflagge auf dem höchsten Berg Ugandas

Krasse Aktion! Sechs Tage bis zum Gipfel! Welche Botschaft Neal Gottlieb für den ugandischen Präsidenten hatte, erfahrt Ihr hier.

Der amerikanische Aktivst Neal Gottlieb hat echt Großes geleistet, um ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen. Der Kalifornier hisste eine Regenbogenfahne auf dem höchsten Berg Ugandas. Damit will er auf die aktuelle Situation von Homosexuellen in Uganda aufmerksam machen. Ganze sechs Tage war der Hobby-Kletterer unterwegs, bis er den Gipfel des Margherita Peak erreichte.

Die Lage für Homosexuelle in Uganda wird immer schlimmer. Im Februar diesen Jahres unterzeichnete Präsident Yoweri Museveni ein Gesetz das eine Strafschärfung für homosexuelle Handlungen vorsieht. Daraufhin veröffentlichte das ugandische Boulevardmagazin Red Pepper eine Liste von 200 angeblich Homosexuellen – eine wirklich krass menschenverachtende Aktion dieses Schundblattes.

‘Wenn sie besagte Flagge nicht auf ihrem höchsten Gipfel wollen, dann fordere ich sie auf, hochzuklettern und sie runter zu holen.’

Neben der Flaggen-Aktion schrieb Neal Gottlieb auch einen Brief an den ugandischen Präsidenten. Er forderte ihn darin auf, das von ihm unterzeichnete Gesetz, rückgängig zu machen.

‘Die Klügeren unter uns verstehen, dass die Menschen bestimmte unabdingbare Rechte besitzen. Zu diesen Rechten gehört die Meinungsfreiheit, das Recht einen Gott anzubeten oder niemanden anzubeten und die Freiheit zu leben und zu lieben, wie man geboren wurde.’

Auch Frank Mugisha, ein Menschenrechtsaktivist aus Uganda, äußerte sich sehr positiv zur Aktion des Amerikaners. Und auch ich finde Neal Gottliebs Einsatz für mehr Menschlichkeit und die Freiheit des Individuums ziemlich mutig. Was haltet Ihr von der Aktion?

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Samstag, 26. April 2014