10 Gründe, warum Homophobie alle etwas angeht

Richtig gehört! Nicht nur Schwule, Lesben und Bisexuelle sollten sich gegen Diskriminierung einsetzen!

Gestern fand der Internationale Tag gegen Homophobie statt – ein Tag, der weltweit ein Zeichen gegen die Ausgrenzung von Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen setzen soll. Denn Homophobie geht uns alle etwas an! Hier sind zehn Gründe, warum nicht nur LGBTIs gegen Homophobie kämpfen sollten! .

1. Wir sind nicht alle gleich, doch wir alle sind Menschen und verdienen den selben Respekt und die selben Gesetze. Solange wir nicht alle frei sind, ist keiner von uns frei.

2. Homophobie schürt Hass. In eine von Hass geprägte Gesellschaft zu leben, ist für niemanden erstrebenswert.

3. Homophobie lässt Jugendliche glauben, es ist falsch nicht heterosexuell zu sein und macht Zuneigung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen zu etwas ‘unnatürlichem’.

4. Homophobie verwehrt LGBTI-Jugendlichen die Chance jemals wirklich glücklich zu sein, da sie mit dem Gefühl aufwachsen, dass sie ein Teil ihrer Persönlichkeit zu einem ‘Freak’ macht.

5. Homophobie kann Familien zerstören. Eltern von ihren Kindern entfremden oder Streit zwischen Geschwistern hervorrufen. Dabei sollte doch gerade die Familie eine schützenswerte Gemeinschaft sein.

6. Homophobie führt dazu, dass auch heterosexuelle Jugendliche wegen vermeintlicher Homosexualität gemobbt werden. ‘Du bist schwul’ darf keine Beleidigung sein – für niemanden.

7. Homophobie drängt Menschen in starre Geschlechterrollen, da sie vermittelt bekommen, das nur besonders männliche Männer und sehr weibliche Frauen ‘richtig’ sind.

8. Homophobie blockiert Kreativität und Ausdruck von Individualität.

9. Homophobie provoziert Angst vor Andersartigkeit.

10. Homophobie diskriminiert die Eltern, die Kinder oder die Freunde von homo-, bi- und transsexuellen Menschen.

Lasst uns also gemeinsam gegen Homophobie kämpfen! Für eine tolerante Gesellschaft, in der sich niemand verstecken muss. In der jeder so sein kann wie er will. Für ein liebevolles Miteinander, gegen Hass.

Sonntag, 18. Mai 2014