Mama Tits hat heute keine Zeit für Satan und nervige Anti-Gay-Demos

Mit schönen Worten und glitzernden Pailletten kämpft eine Dragqueen gegen Hass.

Wie ein riesengroßer, blauer Kreuzritter, statt in eiserner Rüstung im Paillettenkleid, bäumte sich Dragqueen Mama Tits vor einer Handvoll Anti-Gay-Demonstranten auf, die die Seattle Pride Parade stören wollten. Mit Schildern und einem Megafone bewaffnet verbreiteten die Demonstranten ihre homophoben Hass-Botschaften.

Doch da hat die kleine Hass-Gruppe die Rechnung ohne Mama Tits gemacht. Wie eine Löwenmutter warf sie sich schützend vor die LGBT-Community. Mit ihrem Mikrofon erteilte sie den konservativen Christen eine Lektion in Sachen Liebe und Gemeinsamkeit.

‘Warum lest Ihr nicht einfach mal Euer Buch und befolgt die tatsächliche Botschaft Gottes und lernt zu unterstützen und zu lieben? Ihr müsst den Hass loswerden! […] Wenn Ihr erst mal den Hass los seid, könnt Ihr das Glück finden. Wir werden Euch mit offenen Armen empfangen, wenn Ihr Euch endlich öffnet.’

Eine tolle und smarte Rede, die die Dragqueen da mal eben improvisiert hat. Und ihre Laune ließ sie sich erst recht nicht verderben. Denn bei Pride-Veranstaltungen geht es um Liebe, Akzeptanz und Gemeinschaft – auch wenn das einigen Menschen immer noch nicht so recht in ihr Weltbild passt. Mama Tits genoss die restliche Pride Veranstaltung und hatte noch eine letzte Botschaft:

‘Heute nicht, Satan! Heute nicht!’

Checkt die ganze Ansprache von Mama Tits hier!



Mittwoch, 09. Juli 2014