Echte Magie! Harry Potter lesen fördert die Toleranz gegenüber Homosexualität

Es ist wahr - der fleißige Zauberschüler kämpft nicht nur gegen finstere Mächte, sondern auch gegen Homophobie.

Ich wusste es doch schon immer, Lesen kann einfach nicht schaden. Noch besser: Es bildet! Wer zum Beispiel regelmäßig bei den Abenteuern von Nachwuchszauberer Harry Potter und seinen Freunden mitgefiebert hat, ist rein wissenschaftlich heute toleranter gegenüber Schwulen und Lesben.

In der Studie mit dem Namen ‘The greatest magic of Harry Potter: Reducing prejustice’ untersuchten Wissenschaftler, wie das Lesen von Harry-Potter-Romanen die Toleranz von Jugendlichen beeinflusst. Und offenbar macht der kleine Zauberer einen sehr guten Job in Sachen Aufklärung. Denn je mehr die Jugendlichen über Harry wussten, umso größer war ihre Toleranz gegenüber Randgruppen wie Homosexuellen, Transsexuellen und Immigranten.

>>> Hier gibt's noch mehr LGBT-News!

Auch in der Welt von Harry Potter gibt es viele Vorurteile. So wird der bärtige Hagrid dafür verspottet, dass er halb Mensch, halb Riese ist. Harry kämpft jedoch stehst für Freiheit und eine Welt, in der es keine Ungleichheit gibt. Da macht es nur Sinn, dass seine Fans genauso denken.

>>> Was Russel Brand über Homophobie denkt, erfahrt Ihr hier!

Ach und wusstet ihr, dass für J.K. Rowling immer klar war, dass Albus Dumbledore schwul ist? Zwar ist sie in den Büchern nie weiter darauf eingegangen, aber die Autorin verriet 2007, dass der Schulleiter von Hogwarts homosexuell ist. Mir war das neu, aber ist ja auch irgendwie egal, ob er nun Männer oder Frauen liebt.

Also, wir haben gelernt, fleißig Harry Potter lesen und ein besserer Mensch werden!

Donnerstag, 07. August 2014