Ab jetzt finden die Olympischen Spiele nur noch in Ländern statt, die LGBT-Rechte einhalten

No more Sotschi! Das Olympische Komitee fügt den Verträgen der Gastgeberstädte eine neue Anti-Diskriminierungs Klausel hinzu.

Menschenrechtsorganisationen wie All Out, Athlete Ally und Human Rights Watch haben dem Internationalen Olympischen Komitee in diesem Jahr die Rote Karte gezeigt. Denn das die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi ausgetragen wurden, war für viele wie ein Schlag ins Gesicht. Eigentlich steht in den Olympischen Charta geschrieben, dass die Sportveranstaltung frei von Diskriminierung sein muss. Leider ist das in einem Land wie Russland, dass Homosexualität tabuisiert nicht möglich.

Nun hat das Olympische Komitee tatsächlich auf den großen öffentlichen Druck reagiert und den Verträgen zukünftiger Gastgeberstädte eine Klausel hinzugefügt, die jegliche Form von Diskriminierung, auch gegen Homosexuelle, verbietet. Die neuen Verträge gelten für alle Olympischen Spiele ab 2022.

Im besten Fall bedeutet das, dass es Ländern wie Russland nicht mehr möglich ist, die Olympischen Spiele auszutragen. Ein toller und verantwortungsvoller Schritt in die richtige Richtung. Egal welche Form sie hat, egal wogegen sie sich richtet, Diskriminierung gegen andere Menschen darf nicht unterstützt werden. Ich hoffe, dass das Internationale Olympische Komitee sich auch tatsächlich an ihre neuen Regeln hält und es in Zukunft wirklich nur noch um sportliche Leistung geht.

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Freitag, 26. September 2014