So toll reagierte 'Grey's Anatomy'-Schöpferin Shonda Rhimes auf einen Anti-Gay-Tweet

In ihrer neuen Serie 'How To Get Away With Murder' gibt es einige schwule Sex-Szenen, was nicht jeden Zuschauer erfreut.

Den meisten ist Shonda Rhimes wohl als Schöpferin der Kult-Serie ’Grey’s Anatomy’ bekannt. Schon in der erfolgreichen Krankenhausserie führte die Autorin und Produzentin einige homosexuelle Figuren ein. In ihrer neuesten Serie ‘How To Get Away With Murder’, die vor einigen Wochen auf dem amerikanischen TV-Sender ABC startete, geht Shonda Rhimes zusammen mit Serien-Schöpfer Peter Nowalk noch einen Schritt weiter. Selten waren schwule Sex-Szenen im amerikanischen Fernsehen so explizit zu sehen.

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Klar, dass nicht alle begeistert waren, schwulen Sex im Fernsehen zu sehen. Eine dieser verständnislosen Zuschauerinnen, die gute Felicia, machte auf Twitter ihrem Ärger Luft:

‘@shondarhimes die schwulen Szenen in Scandal und How To Get Away With Murder sind zu viel. Es gibt keinen Grund dafür und sie bringen der Geschichte nichts.’

Prompt gab es eine Antwort von Shonda Rhimes:

‘Es gibt keine SCHWULEN Szenen. Es gibt Szenen mit Menschen.’

Einen Augenblick später fügte sie diesen genialen Tweet hinzu:

‘Wenn du die Phrase ’Schwule Szenen’ benutzt, dann bist du nicht nur zu spät bei der Party, du bist bei der Party auch nicht eingeladen. Bye Felicia. #oneLOVE’

Bäm, das hat gesessen! Das Fernsehen ist voll von Szenen, in denen heterosexuelle Paare Sex haben oder Frauen als Lustobjekt von heterosexuellen Männern dienen. Wird homosexueller Sex auf die selbe Art dargestellt, regt sich plötzlich Empörung. Klar kann man diskutieren, wie viel Sex (und Gewalt) im öffentlich zugänglichen Fernsehprogramm gezeigt werden darf. Sich dabei aber nur über die schwulen Sex-Szenen zu empören ist einfach ziemlich uncool.

Darum auch noch mal von mir ein herzliches: Bye Felicia.

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Montag, 20. Oktober 2014