Coolste Mum ever! Gwen Stefani interessiert sich nicht für Geschlechternormen

Warum die No Doubt-Frontfrau kein Problem damit hat, ihren Söhnen die Fingernägel pink zu lackieren, erfahrt Ihr hier.

Die Gruppe “Besorgte Eltern” kündigen auf ihrer Webseite an, in diesem Jahr mit Megafon und Pappplakaten durch ganz Deutschland zu ziehen, um gegen den Bildungsplan 2015 zu demonstrieren. Sie denken, dass sie sich damit gegen eine frühzeitige Sexualisierung von Kindern einsetzen. Doch eigentlich verhindert die homophobe Gruppe so nur, dass Kinder über verschiedene Sexualität aufgeklärt werden, wodurch mehr Toleranz in unserer Gesellschaft entstehen würde.

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Eine Mutter hat gerade bewiesen, dass es auch anders geht. Popstar Gwen Stefani hat in einem Interview mit PrideSource verraten, dass ihr Geschlechternormen total egal sind und sie viel mehr Wert auf Einzigartigkeit legt. Daher hat sie auch null Probleme ihrem Sohn Kingston die Fingernägel pink zu lackieren, wenn ihn das glücklich macht. Als Kingston sich aus Gwens Nagellack-Sammlung gerade den pinken Lack ausgesucht hat, fragte sie ihn: “Bist du sicher, dass du pink haben willst, du musst morgen in die Schule? Bist du sicher, dass es dir nicht unangenehm sein wird?” Ihr Sohn antwortete darauf ganz lässig: “Nein, das ist mir egal; es ist eine coole Farbe.”

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Im selben Interview hat Gwen Stefani auch verraten, was ihr bei der Erziehung ihrer Kinder besonders wichtig ist:

“Es ist wirklich wichtig, mehr als alles andere, dass man nicht zu etwas überredet wird, fest auf beiden Beinen steht und zu dem zu steht, was man fühl. Das ist, was ich mag und ich möchte, dass sie das lernen – dass es wichtig ist, individuell und einzigartig zu sein.”

Na wenn das nicht mal eine tolle Lektion ist. Bei diesen Erziehungsmethoden könnten sich auch die “Besorgten Eltern” mal eine Scheibe abschneiden. Und ganz schnell wäre unsere Welt wieder ein kleines Stück glücklicher.

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Mittwoch, 14. Januar 2015