Wow! 2.000 Menschen knutschen in Wien gegen Homophobie

Wieso zwei Lesben aus dem Wiener Café Prückel geworfen wurden, erfahrt Ihr hier.

Am Freitag war die Wiener Innenstadt überfüllt mit küssenden Menschen. Wieso? Um ein Zeichen gegen Homophobie und für Weltoffenheit zu setzen. Geknutscht wurde vor dem traditionsbewussten Kaffeehaus Prückel. Vor einer Woche wurden zwei lesbische Frauen aus dem Café geworfen, weil sie sich zur Begrüßung küssten. Nach Aussagen der beiden Frauen fand Café-Chefin Christl Sedlar, dass die “Zurschaustellung der Andersartigkeit” in einem “Puff” besser aufgehoben wäre, als in ihrem Kaffeehaus.

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Am Freitag haben sich daraufhin etwa 2.000 Menschen vor dem Prückel für ein gigantisches Kiss-In versammelt. Das Prückel selbst legte vorsichtshalber einen Ruhetag ein. Auch wenn Christl Sedlar die Auseinandersetzung mit den beiden Besucherinnen mittlerweile bedauert, ist sie weiterhin der Meinung, “dass anerkannte Standards des gesellschaftlichen Verhaltens von allen Gästen eingehalten werden” sollten.

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Tja, wenn nicht im Café geküsst werden darf, dann eben vor der Türe. Das passt der Frau Sedlar aber sicher jetzt auch wieder nicht. Soll sie in ihrem Kaffeehaus Regeln aufstellen, wie sie will. Ein Kiss-In ist auf jeden Fall eine schöne und friedliche Art zu zeigen, dass die meisten anderen Menschen auf dieser Welt für Gemeinschaft und Liebe sind – und gegen Ausgrenzung und Hass.

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Sonntag, 18. Januar 2015