Zum ersten Mal wurden Twitter-User in Frankreich wegen homophoben Tweets verurteilt

  • Zum ersten Mal wurden Twitter-User in Frankreich wegen homophoben Tweets verurteilt

  • Zehn dämliche Fragen, die kein Bisexueller hören will

  • Du bist bisexuell? Magst du dann lieber Männer oder Frauen?

  • Ist nicht jeder irgendwie ein bisschen bisexuell?

  • Warum kannst du dich nicht einfach für eins entscheiden?

  • Wäre es nicht viel einfacher hetero zu sein?

  • Vielleicht hast du einfach nur Angst davor, schwul zu sein?

  • Woher weißt du denn, dass du wirklich bi bist?

  • Du wirst nicht unterdrückt! Du kannst doch einfach hetero sein. Oder?

  • Du willst also polygam leben und mit mehren Leuten Sex haben?

  • Hast du einfach Angst dich festzulegen?

  • Warum bist du dann nicht einfach homosexuell?

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    Homophobe Tweets wie #VerbrenntDieSchwulen sind nicht nur dämlich, sondern endlich auch strafbar.

    Im Internet werden viele schnell zu mutigen Helden, die glauben, sie dürfen alles und jeden beleidigen. Schneller als man gucken kann zieht ein mit Dummheit geladener Shitstorm am Twitter-Horizont auf. Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, sollte man manchmal einfach die Klappe halten. Doch sobald in sozialen Netzwerken Hass verbreitet oder zu Gewalttaten und Diskriminierung aufgerufen wird, wird’s kritisch.

    >>> 10 Gründe warum Homophobie alle etwas angeht!

    Das fanden nun auch französische Richter. Drei Twitter-User wurden gerade wegen Tweets verurteilt, die zu “Hass und Gewalt aufgrund sexueller Orientierung” anstachelten. Die homophoben Tweets wurden mit dem Hashtag #BrûlonsLesGaysSurdu (#VerbenntDieSchwulen) versehen. Die Verurteilten mussten ein Bußgeld zwischen 300 – 500 € bezahlen.

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    Der französische Wohltätigkeitsverein Comité IDAHO, der die homophoben Tweets zur Anzeige brachte, findet, das Urteil ist ein “bedeutender Sieg”. Auch ich denke, dass dieses Urteil ein wichtiges ist. Denn auch das Internet ist kein gesetzloser Raum, in dem willkürlich und anonym zu Gewalttaten aufgerufen werden darf. Sehr gut gemacht ihr französischen Richter!

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    Montag, 26. Januar 2015