Teddy Award 2015: Eine Nacht beim queeren Filmpreis der Berlinale

    Ich habe mich für Euch beim 29. Teddy Award umgeschaut und Miley Cyrus, Kim Kardashian und Co. schmerzlich vermisst.

    Ein frisch gebügeltes Hemd übergeworfen, das Sakko aus der hintersten Ecke des Schranks gekramt und los ging es zur Verleihung der 29. Teddy Awards. Filme des Berlinaleprogramms, die einen queeren Kontext haben, können jedes Jahr auf einen der kleinen goldenen Bärchen hoffen. In diesem Jahr ging der Preis für den besten Spielfilm an Sebastián Silva für “Nasty Baby”.

    >>> Berlinale 2015: Diese LGBT-Filme solltet Ihr nicht verpassen!

    Auf dem roten Teppich spielte ein Mann Helene Fischer auf seinem Leierkasten. Spätestens jetzt hat jeder Gast verstanden, dass es sich hier um einen Gay-Filmpreis handelt. Und auch sonst war die Award Show eher wenig originell. Wo ist "Miley Cyrus, wenn man sie mal braucht?", frage ich mich, während ich mich ins Teddy-Getümmel werfe.

    >>> So sorgte die Weltpremiere von "Cinderella" auf der Berlinale für echte Kino-Magie!

    Jochen Schropp führte durchs Programm, Schauspielstar Udo Kier bekam den Special Teddy für sein Lebenswerk und auch sonst waren natürlich einige bekannte Gesichter unter den Gästen. EX-DSDS Jurorin und Schlagerlegende Marianne Rosenberg, Ex-Fußballprofi Thomas Hitzlsperger und Comedy-Mann Thomas Hermanns waren die wohl prominentesten Gäste des Abends. Seit Jahren ehrt der Teddy Award Menschen, die mit ihren Filmen und ihrem Engagement für Toleranz und Offenheit in der Gesellschaft kämpfen. Das ist toll! Trotzdem wäre ein bisschen frischer Wind in den dann doch etwas verstaubten Hallen des queeren Film-Awards wünschenswert.

    Was ich bei den 29.Teddy Awards erlebt habe, erfahrt Ihr in der Galerie!

    • Mehr LGBT-News gibt’s hier!*

    Samstag, 14. Februar 2015