Bei Adidas dürfen sich Sportstars jetzt vertraglich outen

"Adidas kennt die Prinzipien der Vielfältigkeit an und wahrt sie."

Bei Sportlern ist das mit dem Outing oft so eine Sache. Genau wie Schauspieler fürchten sie um ihre Jobs, wenn sie sich öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen. Viele Athleten haben Angst, ihre Sponsorenverträge zu verlieren, weil sie glauben, die großen Firmen haben keine Lust, mit einem homosexuellen Sportler zu werben. Falsch gedacht! Zumindest, wenn man als Sportler einen Vertrag mit Adidas hat.

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Die Sportklamottenfirma hat jetzt nämlich eine neue Klausel in ihre Verträge aufgenommen, die garantiert, dass Sportler ihren Sponsorenvertrag nicht verlieren, wenn sie sich outen:

‘Adidas kennt die Prinzipien der Vielfältigkeit an und wahrt sie, weil das ein zentraler Teil der Philosophie der Adidas Gruppe ist. Deswegen garantiert Adidas, dass diese Vereinbarung weder beendet noch abgeändert wird, wenn sich ein Sportler öffentlich als ein Teil der LGBT (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell) Community outet.’

Mit dieser vertraglichen Änderung will Adidas den LGBT-Sportlern zeigen, dass sie immer von der Firma unterstütz werden und keine Angst vor einem Coming-out haben müssen. Auch wenn das natürlich selbstverständlich sein sollte, wissen wir alle, dass es eben noch längst nicht selbstverständlich ist. Deswegen ist der Move von Adidas ziemlich cool und wird hoffentlich dazu führen, dass LGBT-Athleten in allen Sportarten mehr und mehr Akzeptanz finden.

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Dienstag, 16. Februar 2016

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