Der Showrunner von "13 Reasons Why" gibt uns erste Details, worum es in der 2. Staffel gehen wird

Das hört sich doch mal gar nicht so schlecht an ...

Lange wurde gemunkelt und gehofft. Vor ein paar Tagen wurde es dann offiziell von ‘Netflix’ und Selena Gomez bestätigt: ja, es wird eine 2. Staffel von ‘’13 Reasons Why’’ (‘’Tote Mädchen lügen nicht’’) geben. Diese Entscheidung kommt jetzt nicht gerade überraschend. Denn bei dem Riesen-Erfolg und der ganzen Aufmerksamkeit wäre man auch schön blöd, das Ganze nicht auch noch auf eine Fortsetzung auszuweiten zu wollen.

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Viele Fans fragen sich aber trotzdem, wie es wohl in der zweiten Staffel weitergehen wird. Schließlich wurde Hannahs Geschichte in der ersten ja komplett erzählt. Denkste, denn wie der Showrunner Brian Yorkey im Interview mit ‘Entertainment Weekly’ verriet, gibt es noch so einiges, was wir nicht über Hannah wissen. Deshalb wird auch wieder Hannahs Selbstmord im Mittelpunkt stehen bzw. die Konsequenzen für ihre Mitschüler: “Wir haben gesehen, wie sich ihre Version der Geschehnisse entfaltete, aber es gibt viel mehr über die Figuren zu erzählen.”

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Damit ist nicht nur Hannahs Vergangenheit gemeint, sondern auch das laufende Gerichtsverfahren gegen die Schule und Handlungsstränge wie der von Jessica und Bryce. “Wenn Leute zu verstehen geben, dass Jessicas Geschichte erledigt sei, finde ich das grauenvoll, denn sie steht erst am Anfang, ihre Vergewaltigung zu verarbeiten, und wir haben da einen Vergewaltiger, der auf keine Art zur Rechenschaft gezogen wurde. Und ich will außerdem sehen, wie jemand Bryce eine reinhaut”, erzählt Brian Yorkey.

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Die zweite Staffel setzt ein paar Monate nach den Geschehnissen von Staffel 1 an und wird sich wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und herbewegen. Auch Eine Erzählerstimme wird es wieder geben, dieses Mal allerdings nicht Hannahs. Wer es genau sein wird, wollte der Showrunner dann aber noch nicht verraten. Die Kassetten, die Hannah vor ihrem Tod aufgenommen hat, werden keine große Rolle mehr spielen, dafür aber eine andere Retro-Technologie, die ein paar von Euch bestimmt erst einmal googlen müssen. Was damit wohl nur gemeint ist?

Auch wenn die Serie so einige Kontroversen und Diskussionen zum Thema Suizid hervorgerufen hat ist es Brian Yorkey wichtig, dass ‘’13 Reasons Why’’ auch für Hoffnung steht: “Wir werden entdecken, dass da Hoffnung ist und ein bisschen Licht. […] Falsche Hoffnung ist gefährlich, aber ich glaube, es gibt immer etwas Licht, selbst in sehr dunklen Zeiten.”

Mittwoch, 10. Mai 2017