"Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth": Den Ausflug in diesen Kino-Irrgarten solltet Ihr wagen

  • Können Thomas und seine Freunde aus dem tödlichen Labyrinth fliehen?

  • Daumen hoch: Es bleibt spannend – Wo sind die Jungs gestrandet? Wer hat das riesige Labyrinth gebaut? Wer oder was sind die Monster, die nachts die Gefangenen jagen? Der Film stellt viele Fragen und hat auch Antworten am Ende parat.

  • Daumen hoch: Karriere-Starter? – Auch wenn durch die Bank nicht alle jungen Schauspieler glänzen, überzeugen aber Hauptdarsteller Dylan O’Brien sowie Ki Hong Lee als erfahrener Labyrinth-Läufer und Aml Ameen als Anführer.

  • Daumen hoch: Coole Kulisse – Die gigantischen Mauern des Labyrinths lassen dessen Größe nur erahnen. So einen Ort sieht man selbst im Kino nicht alle Tage.

  • Daumen runter: Hab ich das nicht schon mal gehört? – Viele der Dialoge wirken abgedroschen und aus anderen Filmen zusammen kopiert. Das geht auch spritziger.

  • Damen unentschieden: Das typische Fortsetzungsproblem – Gerade zum Ende hin, macht der Film diverse Story-Fässer für die bereits angekündigten Nachfolger auf und lässt einiges offen im Raum stehen. Das hat ein Ende zu folge, das sich irgendwie unfertig anfühlt.

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    Neu im Kino: Eine Gruppe Jugendliche gefangen in einem riesigen Labyrinth. Werden sie entkommen können und, viel wichtiger, sollte man sich das angucken?

    Darum geht’s:
    __Thomas (Dylan O’Brien) wacht auf einer Lichtung auf und kann sich an nichts mehr erinnern – außer seinen Vornamen. Bald erfährt er, dass dieser fremde Ort inmitten eines Labyrinths liegt, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Aber Thomas ist nicht allein. Mit ihm sind viele andere Jungen im Labyrinth gefangen, die ebenfalls ihr Gedächtnis verloren haben. Gemeinsam versuchen sie einen Weg in die Freiheit zu finden und das unheimliche Geheimnis zu lüften, wer sie hergebracht hat – und warum… __

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    Wie schon “Die Tribute von Panem” und “Divergent” basiert “Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth” auf einer erfolgreichen Jugendbuch-Trilogie. Und auch hier müssen sich junge Helden in einer lebensgefährlichen Situation beweisen. Die Geschichte um eine Gruppe Jungs (+ ein Mädel), die verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrem Unglück suchen, hat allerdings sein ganz eigenen Flair. Für Hauptdarsteller Dylan O’Brien könnte hier durchaus ein Karriere-Starter drin sein, versprüht der 23-Jährige doch einen gewissen Tom Cruise-Charm.

    Die Reise durch das Labyrinth legt dabei ein ordentliches Erzähltempo vor, während hinter der nächsten Abzweigung immer ein neues Geheimnis auf Thomas und seine Freunde wartet. Gefallen hat mir außerdem, dass der Film eine durchaus bedrohliche Atmosphäre aufbaut und seine Helden ordentlich in die Mangel nimmt, ohne dabei aber gleich in einer Gewaltorgie zu enden – Jüngere Geschwister können also bedenkenlos mitgenommen werden (sofern sie nicht nerven…).

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    Mein Fazit
    Maze Runner” ist ein unterhaltsamer Abenteuer-Cocktail aus Zutaten, die an die Mystery-Serie “Lost” und den Buchklassiker “Der Herr der Fliegen” erinnern. Zusammen mit den sympathischen jungen Stars will man den Geheimnissen des Labyrinths auf den Grund gehen – auch wenn man wie in meinem Fall die Auflösung zum Ende hin kommen sieht und viele der Dialoge etwas abgedroschen wirken. Trotzdem gibt es von mir eine Kino-Empfehlung für Freunde von stimmigen Abenteuergeschichten.

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    Freitag, 17. Oktober 2014