Berlinale-Tagebuch #3: Warum ein junges Mädchen den Preis für den besten Film entgegennehmen durfte

  • Hanna Saeidi nahm den Preis für ihren Onkel Jafar Panahi und seinen Film "Taxi" entgegen.

  • Jafar Panahi darf aufgrund seiner staatskritischen Filme den Iran nicht verlassen. Seinen Film "Taxi" musste er zur Berlinale schmuggeln.

  • Seine junge Nichte Hanna Saeidi, die selber auch im Film mitspielt, reiste nach Berlin, um den Preis für den besten Film entgegen zu nehmen.

  • Der deutsche Überraschungs-Hit "Victoria" wurde für die beste Kamera ausgezeichnet. Hier zu sehen ist Kameramann Sturla Brandth Grøvlen.

  • Das sind sie, die begehrten Bären-Trophäen der Berlinale.

  • Die Berlinale zog dieses Jahr wieder viele internationale Stars an, wie etwa Cate Blanchett die ihre neuen Filme "Knight of Cups" und "Cinderella" präsentierte.

  • "Cinderella"-Stars Lily James und Richard Madden bei der Weltpremiere in Berlin.

  • Der Berlinale-Palast strahlte bei der Weltpremiere von "Cinderella" wie ein Märchenschloss.

  • Rising Stars: Die Hauptdarsteller von "Fifty Shades of Grey" Jamie Dornan und Dakota Johnson in Berlin.

  • Auch wenn der Film die Meinunge spaltete, waren sich doch alle ziemlich einig, dass Dakota Johnson die Rolle der Ana Steele sehr gut spielt.

  • Auch "Shades"-Autorin E L James (ganz rechts) ließ es sich nicht nehmen zur Weltpremiere der Verfilmung ihres Romans nach Berlin zu reisen.

  • Bin für Euch gerne am Start gewesen und habe jetzt viereckige Augen, Euer Popcorn-Blogger Benny.

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    Die wichtigsten Infos zu den Abräumern der Preisverleihung und der Rückblick auf die Highlights der Festival-Woche. Schön war's!

    Samstagabend hat die internationale Berlinale-Jury ihre silbernen und goldenen Bären an die von ihnen ausgewählten Filme des Festival-Wettbewerbs vergeben. Der goldene Bär für den besten Film ging an den Iraner Jafar Panahi und seinen Film “Taxi”. Da der Filmemacher sein Land selber nicht verlassen darf, schickte er seine kleine Nichte zur Preisverleihung, die auch im Film mitspielt.

    ">>> Mehr zum Film "Taxi" erfahrt Ihr in meinem ersten Berlinale-Tagebuch":article:66859

    Zum Geheimtipp der Berlinale entwickelte sich dieses Jahr der deutsche Thriller “Victoria”, der in einer einzigen Einstellung gedreht einer Gruppe Freunde folgt, die nachts in Berlin eine Bank überfallen. Der deutsche Überaschungs-Hit wurde mit dem Preis für die beste Kamera ausgezeichnet. Die Preise für die weibliche und männliche Hauptrolle gingen beide an das englische Leinwandpaar Charlotte Rampling und Tom Courtenay aus dem Drama “45 Years” .

    *>>> Die Wahrheit über "Fifty Shades of Grey:67168

    Auch schon die Tage vor der Preisverleihung sorgten für ordentlich Star-Getümmel auf dem roten Teppich: Am Mittwochabend feierte Fifty Shades of Grey seine Weltpremiere auf dem Festival, von der Ihr Euch hier einen Eindruck machen könnt. Ganz ohne BDSM-Romanze kommt dagegen die Neuverfilmung des Zeichentrickklassikers “Cinderella” aus, die am Freitag ihre internationale Premiere feierte.

    >>> "Cinderella" verwandelte die Berlinale zum Märchen-Ball: Hier gibt's die Bilder von der Weltpremiere

    Nachdem ich sowohl “Fifty Shades of Grey” als auch Disneys “Cinderella” selber auf der Berlinale gesehen habe, muss ich sagen, dass ich die klassische Märchenromanze dann doch irgendwie dem viel diskutierten Tabu-Roman vorziehe – Aber das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

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    Sonntag, 15. Februar 2015