#InvertedNipples: Darum lassen sich jetzt viele Frauen die Nippel operieren

#FreeTheNipple kann offenbar auch negative Folgen haben ...

Viele Schönheits-OPs sind seit Dekaden gang und gäbe: Brustvergrößerungen, Nasenkorrektur, Fettabsaugung. Seit einigen Jahren sind nicht-invasive/-operative Eingriffe wie Lippenunterspritzungen (Hallo Kylie Jenner!) beliebt. Trotz der bereits unglaublich hohen Anzahl an Variationen, kreiert die Schönheitsindustrie immer wieder neue Ideale, um das Geschäft weiter anzutreiben. Diesmal: #InvertedNipples.

Inverted Nipples lässt sich ins Deutsche etwa wie ‘umgekehrte (invertierte) Nippel’ übersetzen. Dabei sind die Brustwarzen nicht nach außen, sondern nach innen gerichtet, sodass sie unter T-Shirts bspw. gar nicht sichtbar sind. Bei Kälte, sexueller Erregung etc. richten sie sich von ganz allein nach außen. An sich sind invertierte Nippel gar nichts Schlimmes und wie gesagt, in Sachen Kleiderfrage manchmal sogar von Vorteil. Nur wenn man später sein Baby stillen will, könnte es schwierig werden, doch dafür gibt es hilfreiche Geräte, die ähnlich wie Brustglocken zum Stillen aussehen.

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Aber auch da kennen Schönheitsideale offenbar keinen Halt. Viele Frauen fühlen sich durch die eigentlich tolle #FreeTheNipple-Bewegung unter Druck gesetzt, schöne, perfekte Brustwarzen haben zu müssen. Das heißt eben nach außen gestülpte Nippel. Dafür lassen sie sich sogar unters Messer legen und zahlen bis zu 6000$ dafür.
Ich finde ja, dass jeder das Recht hat, an sich das machen zu lassen, was er/sie möchte. Wenn es einen glücklich macht, okay. Aber irgendwo kann ich auch nur noch den Kopf schütteln: Eine ganze Operation, damit die Brustwarzen nach außen zeigen? Wirklich?

(Quelle: Allure )

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Dienstag, 31. Oktober 2017