#Fatshaming hoch drei: Warum Leute sich über Beziehungen aufregen, in den Partner unterschiedliche Figuren haben

Schon mal was von “mixed-weight-relationships“ gehört?

Vor Kurzem wurde Instagrammerin Jenna Kutcher kritisiert, einen Mann wie Drew zu haben. Nämlich durchtrainiert, fit, gutaussehend, mit sichtbarem Waschbrettbauch. Warum? Weil sie Kurven hat und ihre Figur nicht der eines Victoria Secret Models entspricht. Unglaublich, oder?

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In letzter Zeit häufen sich böswillige Kommentare unter Pärchen, die unterschiedliche Figuren haben. Trolle nennen sie “mixed-weight-relationships“, also “Beziehungen mit unterschiedlichen Körgergewichten“. Wie beleidigend, aber auch wie irrsinnig das Ganze ist, muss ich Euch sicher nicht erklären. Dass man dem Ganzen sogar einen Namen verpassen muss, ist schon fragwürdig genug. Es ist doch nur ein gewöhnliches Paar!
Hinter diesen Kommentaren steckt wie immer einfach nur Neid und eigene Unzufriedenheit. Gleichzeitig reduziert man damit aber auch Personen auf ihr Äußeres und diskriminiert sie auf ihr Aussehen. Uncool.

Schönheitsideale betreffen insbesondere Frauen, weswegen sie Kommentare zu ihrem Aussehen auch vermehrt erhalten. “Sie ist dick und hat einen gut aussehenden Freund? Das hat sie aber nicht verdient.“ – Wo bleibt da die Logik?
Das ist einfach nur #Fatshaming à la carte. Genauso geht’s aber andersrum. “Die ist doch spargeldünn, warum hat sie so einen heißen Freund?“ Skinny Shaming ist genauso uncool.
Offenbar haben diese Trolle einfach zu viel Langeweile und Wut auf sich selbst, dass sie fremde Leute im Internet beleidigen müssen. Und das ist die eigentlich uncoole Sache, die man kritisieren müsste.



Donnerstag, 12. April 2018