Kate Moss ist noch lange nicht auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

    Eigentlich ist Kate Moss über ihre guten Modeljahre längst hinaus, doch scheint zur Zeit gefragter denn je. Erfahrt hier, warum Designer und Beautyexperten auf Models jenseits der 20 setzen.

    Das Motto im Modebusiness ist eigentlich ganz klar: umso jünger – umso erfolgreicher.
    Doch Kate Moss beweist das absolute Gegenteil. Mit ihren 40 Jahren scheint sie noch nicht mal auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen zu sein. Zwar ist sie nicht mehr so häufig auf Laufstegen zu sehen, dafür buchen sie die Designer für etliche Modekampagnen und Beautydeals. Für Topshop entwarf sie eine sehr erfolgreiche Kollektion und auch mit dem Beautylabel Rimmel London hat sie einen Exklusivvertrag. Sie scheint gefragter denn je.

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    Doch nicht nur Kate Moss ist ein Beispiel dafür, dass sich Designer und Beautyexperten für ihre Kampagnen immer öfter ältere Models mit ins Boot holen: die 67-jährige Musikerin Marianne Faithful modelt für Saint Laurent, die 65-jährige Jessica Lange ist das neue Werbegesicht für Marc Jacobs und die 68-jährige Schauspielerin Charlotte Rampling ziert die Beautykampagne von NARS.

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    Ich finde den Jugendwahn im Modebusiness eh ein wenig überbewertet und unterstütze den Trend sehr, dass Modehäuser immer öfter auf Reife setzen.
    Genauso wie wir uns von den jungen Zara oder H&M Models angesprochen fühlen, so fühlen sich Frauen mit 50 von Models in ihrem Alter angesprochen. Es ist zwar schön und gut, dass die 22-jährige Cara Delevingne zahlreiche High-Fashion-Kampagnen ziert, aber ich glaube nicht, dass eine 60-jährige Dame denkt: „Och, was die junge Dame dort auf dem Plakat trägt, würde mir bestimmt auch ganz ausgezeichnet stehen“.
    Ich bin gegen diesen Jugendwahn in der Modewelt und für Models jeden Alters – auch jenseits der 60.

    Mittwoch, 13. August 2014