Aktivistin kritisiert Hugo Boss: Tragen wir Mitschuld an schlechten Arbeitsbedingungen in Bangladesch?

  • Toleriert das Luxuslabel Hugo Boss Zwangsarbeit?

  • H&M unter Beschuss: Heftiger Shitstorm gegen einen khakifarbenen Overall aus der neuen Kollektion

  • Dieser Overall aus der neuen Kollektion fing eine Menge negative Kritik ein.

  • Am Model sieht er ziemlich schick aus, aber ...

  • Vielen erinnerte er zu sehr an die Militäroutfits der YPG.

  • Daher gab es einen regelrechten Shitstorm auf Facebook und Twitter.

  • Folgende Kleidungsstücke sind auch total daneben gegriffen.

  • 2010 regte Urban Outfitters mit dem Werbeslogan "Iss weniger" junge Mädels zum Magerwahn an

  • "Wer braucht ein Gehirn, wenn ich diese habe" - mit diesem geschmackvollen Slogan probierte Abercrombie & Fitch 2005 seine Kundinnen zu locken. Das Shirt führte zum Ladenboykott und wurde schließlich aus dem Sortiment genommen.

  • Forever 21 behauptete 2011, dass Frauen allergisch gegen Mathe sind.

  • Wiederholungstäter Urban Outfitters: Dieses Männershirt mit Judenstern, sollte angeblich nie auf der Homepage landen und zum Verkauf stehen. Doch allein die Idee ist ein absolutes No-Go...

  • Und auch Zara probierte sich vor einigen Monaten am Judenstern. Diesmal auf einem gestreiften Kinder T-shirt, dass allerdings nach kurzer Zeit zurückgezogen wurde.

  • Auch H&Ms Muskelshirt mit einem Totenkopf über dem Davidsstern ist unverständlich!

  • Paul Frank zelebrierte 2012 eine “Powwow”- Party mit traditionellen Federschmuck und Tomahawks.

  • Entstanden sind tolle Bilder. Doch den noch lebenden Indianern hat das gar nicht gefallen. Paul Frank entschuldigte sich öffentlich und entfernte die Bilder.

  • Auch Urban Outfitters verdiente sich mit dem Muster des Navajo-Stammes dumm und dämlich!

  • Auch der traditionelle Federschmuck von H&M erzeugte Aufregung und wurde nach einigen Beschwerden aus den kanadischen FIlialen entfernt.

  • Mit ihrem Aufruf "Manifest Destiny" hat Gap eine Kampfansage ausgegraben, die bei der Eroberung von Nord-Amerika und der Ermordung von tausenden Ureinwohnern genutzt wurde. Ob der Designer das wusste?

  • Wen Forever 21 mit seinen "Straight Outta Compton"-Shirts ansprechen wollte, bleibt unklar. Die Anspielung auf das verbotene Album der US-amerikanischen West-Coast-Rapgruppe N.W.A. war jedenfalls kein Erfolgshit.

  • Urban Outfitters verherrlichte mit diesem Depression-Shirt, Anfang des Jahres, die ernstzunehmende Krankheit. Das Shirt von dem japanischen Label "Depression" wurde aus dem Sortiment genommen.

  • 1970 wurden bei einer Anti-Kriegs Demo, in der Kent State University, vier Studenten von Soldaten getötet. Warum ein so geschmackloser "blutverschmierter" Pullover ausverkauft ist, können wir uns nicht erklären

  • 2011 machte der amerikanische Laden J.C. Penney mit diesem Pullover Schlagzeilen. Das Statement, dass hübsche Mädchen keine Hausaufgaben machen müssen, passte den amerikanischen Eltern nicht in den Kram. Das T-shirt wurde aus dem Sortiment genommen.

  • Diese Abercrombie & Fitch Shirts mit asiatischen Karikaturen gefiel den asiatischen Kunden so gar nicht. Die Geschäftsleitung überraschte das...

  • Auch das “Sexy Little Geisha” Kostüm von Victoria’s Secret sorgte für Aufregung und wurde zurück gezogen.

  • Topman sorgte mit diesen T-Shirts 2011 für Aufsehen. Die gewaltverherrlichenden Männer-Shirts wurden schließlich aus dem Sortiment genommen.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Auch Luxusmarken produzieren nicht immer fair. Was passiert ist und was Ihr dagegen tun könnt, lest Ihr hier.

    Wenn ein Skandal in einer Kleiderproduktionsstätte in einem Dritte Welt Land passiert, hat man meist Massenproduzenten wie Primark und H&M im Kopf. Doch wusstet Ihe, dass auch Luxusmarken billig und meist unter unmenschlichen Bedingungen produzieren?

    >>> Kleider machen Leute? Primark Pre-Opening Party am Berlin Alexanderplatz

    Die Autorin und Aktivistin Gisela Burckhardt (Clean Clothes Campaign) forschte mit Kollegen zu ihrem neuen Buch “Todschick” zu Arbeitsbedigungen und fand, dass das Designerlabel Hugo Boss neben Billigmarken im selben Fabrikkomplex in Chittatong (Bangladesch) produzierte.

    >>> So schön: Kendall Jenner ist das neue Gesicht für Estée Lauder

    Allerdings gibt sie nicht nur der Marke, sondern auch Prüfstellen wie dem TÜV Rheinland Mitschuld. Obwohl die Umstände angeblich regelmäßig geprüft werden, passieren ständig Unfälle, wie der Brand letztes Jahr, wo mehr als 1000 Leute gestorben sind. (SPIEGEL Online)

    >>> H&M unter Beschuss: Heftiger Shitstorm gegen einen khakifarbenen Overall aus der neuen Kollektion

    Es ist schwierig und teilweise sehr undurchsichtig, wer fair produziert und wer nicht. Wollt Ihr aber auf Nummer sicher gehen, dann achtet auf das FairTrade Zeichen, dass die Klamotten Bio produziert sind oder greift auf Second Hand zurück. Denn letztendlich bestimmen wir, was sich verkauft und was die Marken demnach herstellen.

    Montag, 17. November 2014