Lady Gaga

Gepostet:
14.04.2010

Lady Gaga (* 28. März 1986 in New York; auch Lady GaGa geschrieben, eigentlich Stefani Joanne Angelina Germanotta) ist eine US-amerikanische Popsängerin und Songwriterin. Nach Tätigkeiten als Songwriterin für die Pussycat Dolls veröffentlichte sie ihr Debütalbum The Fame im August 2008, das Platz eins unter anderem in Kanada, Österreich, Deutschland und Irland erreichte. Ihre ersten beiden Singles Just Dance und Poker Face wurden zu weltweiten Nummer-eins-Hits. Das Album erzielte später sechs Grammy-Nominierungen und wurde als bestes Electronic-/Dance-Album und als beste Dance-Aufnahme

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Biografie

Lady Gaga (* 28. März 1986 in New York; auch Lady GaGa geschrieben, eigentlich Stefani Joanne Angelina Germanotta) ist eine US-amerikanische Popsängerin und Songwriterin. Nach Tätigkeiten als Songwriterin für die Pussycat Dolls veröffentlichte sie ihr Debütalbum The Fame im August 2008, das Platz eins unter anderem in Kanada, Österreich, Deutschland und Irland erreichte. Ihre ersten beiden Singles Just Dance und Poker Face wurden zu weltweiten Nummer-eins-Hits. Das Album erzielte später sechs Grammy-Nominierungen und wurde als bestes Electronic-/Dance-Album und als beste Dance-Aufnahme ausgezeichnet. Anfang 2009 trat sie im Vorprogramm der New Kids on the Block und der Pussycat Dolls auf und unternahm ihre erste eigene Solotournee The Fame Ball Tour. Im November 2009 veröffentlichte sie ihr zweites Album The Fame Monster. Zudem begann sie ihre zweite Tournee The Monster Ball Tour. Mittlerweile verkaufte sie weltweit über 64 Millionen Tonträger und zählt somit zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der heutigen Zeit.

Stefani Germanotta wurde am 28. März 1986 im US-Bundesstaat New York als Kind italo-amerikanischer Eltern geboren. Sie begann im Kindesalter mit dem Klavierspielen und schrieb schon als Teenager eigene Songs. Mit 14 Jahren hatte sie erste Auftritte in New Yorker Clubs. Sie besuchte die Mädchenschule Convent of the Sacred Heart, später ging sie auf die Tisch School of the Arts der New York University. Mit 18 Jahren arbeitete sie als burlesques Go-Go-Girl, weil ihre Eltern sie nach dem Auszug aus der elterlichen Wohnung finanziell nicht unterstützen wollten.

Ihre ersten Auftritte hatte sie in der Rock-, vor allem aber der Camp- und Queer-Szene in New Yorks Lower East Side, wo sie unter anderem als Support für Glam- und Garage-Rock-Bands wie Semi Precious Weapons spielte. Bald unterzeichnete sie einen Vertrag bei Streamline Records, einer angeschlossenen Plattenfirma von Interscope Records, die 2007 gegründet wurde. Dort komponierte sie zu Beginn für diverse andere Interscope-Künstler wie die Pussycat Dolls und weckte dadurch die Aufmerksamkeit des Produzenten Akon, der ihre stimmlichen Fähigkeiten bemerkte und sie bei seinem eigenen Label Kon Live Distribution unter Vertrag nahm.

Mit ihrer Debütsingle Just Dance, bei der sie von Akon und Colby O’Donis unterstützt wurde, stieg sie gleich international in die Charts ein. Die Darstellungsform ihrer Auftritte wurde von Künstlern wie David Bowie und Queen inspiriert, die sie als ihre persönlichen Kunstikonen angibt. Die Sängerin fällt immer wieder mit ihren ausgefallenen Outfits und Haarkreationen auf. Ihre Bühnenkostüme entwirft sie selbst.

Nachdem ihre erste Single Just Dance in Australien und Kanada zum Nummer-eins-Hit geworden war, gelang ihr in den US-Charts nach 18 Wochen der Sprung in die Top Ten und in Woche 22 auf Platz eins. Anfang 2009 wurde die Single dann auch im Vereinigten Königreich ein Nummer-eins-Hit. Just Dance wurde 2009 für einen Grammy in der Kategorie Beste Dance-Aufnahme nominiert.

Auch die zweite Singleauskopplung Poker Face erreichte zuerst in Australien und Neuseeland die Spitze der Charts und wurde danach in zahlreichen Ländern weltweit ein Nummer-eins-Hit, neben den deutschsprachigen Ländern auch in den USA, Großbritannien, Norwegen, Schweden und Finnland. Mit 13 Wochen an der Spitze hat sie in Deutschland die zweitmeisten Nummer-eins-Wochen seit dem Jahr 2000. Außerdem stellte der Song einen neuen Rekord für die meisten Downloadverkäufe in Deutschland auf.

Am 29. Mai 2009 hatte das Musikvideo zu Paparazzi Weltpremiere. Zuerst wurden die Single und der Clip nur in Großbritannien veröffentlicht. Am 26. Juni 2009 erschien LoveGame in Deutschland – noch im gleichen Monat produzierte Lady Gaga einen Remix des Liedes mit Marilyn Manson. Das Lied Fashion wurde erstmals für den Film Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin veröffentlicht. Es ist auf dem Soundtrack zum Film erschienen.

Am 14. September 2009 wurden in New York die MTV Video Music Awards verliehen, bei denen Lady Gaga in neun von insgesamt 14 Kategorien nominiert war. Sie gewann drei Preise: „Best New Artist“ für Poker Face sowie „Best Art Direction“ und „Best Special Effects“ jeweils für Paparazzi.

Am 20. November erschien Lady Gagas zweites Album in Form einer Wiederveröffentlichung ihres Albums „The Fame“, das den Namen „The Fame Monster“ trägt. Die erste Single Bad Romance erschien in Deutschland am 30. Oktober 2009 als digitaler Download, das tatsächliche Veröffentlichungsdatum war jedoch der 27. November 2009. Diese Single übersprang am 18. Februar 2010 die 3-Millionen-Marke bei den digitalen Downloads. Somit ist Gaga die erste Sängerin, die drei ihrer Singles („Just Dance“, „Poker Face“, „Bad Romance“) drei Millionen Mal im Internet verkauft hat.

Als zweiter erfolgreicher Song aus dem neuen Album erwies sich die Zusammenarbeit mit Beyoncé bei Telephone. Unmittelbar nach Albumveröffentlichung stieg sie damit in die Charts ein, und im Februar 2010 erreichte sie Platz 1 der US-Dancecharts.

Am 1. Februar 2010 erhielt Gaga den Grammy in der Rubrik „Best Electronic/Dance Album“ für ihr Album The Fame und den Grammy in der Rubrik „Best Dance Recording“ für die Single Poker Face.

Am 16. Februar 2010 wurde Lady Gaga bei den Brit Awards in folgenden Kategorien ausgezeichnet: „Beste internationale Künstlerin“, „Bester internationaler Durchbruch“ sowie in der Königsdisziplin „Bestes Album des Jahres“. Sie widmete ihren Auftritt bei den Brit Awards dem verstorbenen Modedesigner Alexander McQueen.

Bei der Verleihung des Echo im März 2010 erhielt sie die Auszeichnung in den Kategorien „Künstlerin International Pop/Rock“, „Bester Newcomer International“ sowie für Poker Face als „Hit des Jahres National/International“.

2010 wurde Lady Gaga in Berlin mit 4-fach Platin für über 800.000 verkaufte Exemplare ihres Albums The Fame und The Fame-Monster ausgezeichnet. Im August 2010 erhielt sie während eines Auftritts in Los Angeles eine Gedenktafel für weltweit 13 Millionen verkaufte Alben und für 51 Millionen verkaufter Singles.

Am 12. September 2010 wurde Lady Gaga bei den MTV Video Music Awards in acht Kategorien ausgezeichnet. Dabei erhielt sie sieben Auszeichnungen für ihr Musikvideo Bad Romance in folgenden Kategorien: „Video des Jahres“, „Bestes Video einer Künstlerin“, „Bestes Pop-Video“, „Bestes Tanz-Video“, „Beste Regie“, „Bester Schnitt“ und „Beste Choreografie“. Sie erhielt zudem eine Auszeichnung in der Kategorie „Beste Zusammenarbeit“ mit Beyoncé für das Video Telephone.

Außerdem hatte sie versprochen, den Namen ihres nächsten Albums zu verkünden, sollte sie die Kategorie „Video des Jahres“ gewinnen. Dieses solle „Born This Way“ heißen und im Frühjahr 2011 erscheinen.

Lady Gaga lässt sich von Glam-Rock-Musikern wie David Bowie und Queen sowie von Popmusik-Künstlern wie Madonna und Michael Jackson inspirieren. Sie nennt auch Mode als Quelle der Inspiration für ihre Lieder und Auftritte. Den Namen hat Germanotta ihrem Studioproduzenten Rob Fusari zu verdanken, der den Song Radio Ga Ga von Queen Roger Taylor bei den Besuchen im Studio als Begrüßung sang. Durch eine Autokorrektur seines Handys erhielt Fusari statt "Radio" den Namen "Lady". Germanotta gefiel dies so gut, dass sie diesen als Künstlernamen annahm.

Im März 2010 erlitt Germanotta während eines Auftritts einen Schwächeanfall. Auch in der folgenden Zeit hatte sie mehrfach mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen, sodass in ihrer Fangemeinde Gerüchte bezüglich einer Krankheit kursierten. In einem Interview im Rahmen der US-amerikanischen Talkshow Larry King Live schließlich gestand die Sängerin ein, an der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes zu leiden, an welcher bereits eine ihrer Tanten gestorben war. Ferner sagte Germanotta aus, dass die von den Ärzten ermittelten Werte der Krankheit sich im Grenzbereich befänden und sich bei ihr bislang noch keine der typischen Symptome gezeigt hätten.

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