T-Bone Burnett

Gepostet:
09.07.2010

T-Bone Burnett (eigentlich Joseph Henry Burnett; * 14. Januar 1948 in St. Louis) ist ein US-amerikanischer Rock-Sänger, -Gitarrist und -Produzent.

Burnett wuchs in Fort Worth (Texas) auf, wo er schon bald mit Blues- und R&B-Musik in Berührung kam. Wenig später eröffnete er sein eigenes Studio und begann in verschiedenen Blues-Bands der Umgebung aufzutreten. Anfang der '70er Jahre zog er dann nach Los Angeles, wo er Sessions von Glen Clark und Delbert McClinton produzierte. 1972 veröffentlichte er sein Solo-Debüt The B-52 Band & the Fabulous Skylarks.

Danach tourte Burnett eine Zeit lang mit

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Biografie

T-Bone Burnett (eigentlich Joseph Henry Burnett; * 14. Januar 1948 in St. Louis) ist ein US-amerikanischer Rock-Sänger, -Gitarrist und -Produzent.

Burnett wuchs in Fort Worth (Texas) auf, wo er schon bald mit Blues- und R&B-Musik in Berührung kam. Wenig später eröffnete er sein eigenes Studio und begann in verschiedenen Blues-Bands der Umgebung aufzutreten. Anfang der '70er Jahre zog er dann nach Los Angeles, wo er Sessions von Glen Clark und Delbert McClinton produzierte. 1972 veröffentlichte er sein Solo-Debüt The B-52 Band & the Fabulous Skylarks.

Danach tourte Burnett eine Zeit lang mit Delaney & Bonnie, später mit Bob Dylan unter anderem in dessen Rolling Thunder Revue. 1976 gründete er zusammen mit David Mansfield und Steve Soles, Kollegen aus Dylans Begleitgruppe, The Alpha Band, die 1977 und '78 drei Alben veröffentlichte und sich dann wieder auflöste. Burnett begann sich nun auf seine Solo-Karriere zu konzentrieren und 1980 kam sein zweites Solo-Werk Truth Decay auf den Markt. Er wechselte dann zu Warner Brothers Records, wo er 1982 die EP Trap Door aufnahm. 1983 folgte dann das Album Proof through the Night, auf dem Pete Townshend, Ry Cooder und Richard Thompson als Gaststars zu hören waren. 1984 kam dann Behind the Trap Door mit Thompson, Bono und Bob Neuwirth als Gastmusikern auf den Markt.

Danach war Burnett einige Zeit lang nur als Produzent tätig. 1984 arbeitete er mit Los Lobos auf How Will the Wolf Survive? zusammen, 1985 folgte Marshall Crenshaws Downtown. Im gleichen Jahr schloss er sich mit Elvis Costello zu dem Duo „The Coward Brothers“ zusammen, das die Single The People's Limousine aufnahm. 1986 folgten die Produktionen von Costellos Blood & Chocolate und King of America, Love & Hope & Sex & Dreams von den BoDeans und dem selbstbenannten Album von Peter Case, sowie einige Auftritte als Gastmusiker, darunter auf Bob Dylans Knocked Out Loaded. Außerdem veröffentlichte er eine neue Solo-LP, die schlicht T-Bone Burnett hieß.

1987 begann dann eine lange andauernde Zusammenarbeit mit der Sängerin Sam Phillips, aus der zunächst die von Burnett produzierte LP The Turning hervorging. 1987 folgte dann The Indescribable Vow und 1991 Cruel Inventions. Noch vor Veröffentlichung des Albums heirateten Phillips und Burnett. Burnett produzierte auch alle ihrer späteren Werke. 1988 hatte Burnett zusätzlich zu den Produktionen ein weiteres Solo-Album in Form von The Talking Animals auf dem Markt gebracht, 1992 folgte nun Criminal under My Own Hat.

Im Jahre 2005 war Burnett für die Filmmusik zu der Johnny-Cash-Biographie "Walk the Line" von Regisseur James Mangold verantwortlich. Nach langer Pause als Solokünstler meldete sich T-Bone Burnett 2006 mit einem neuen Album zurück. Er veröffentlichte sein erstes Solo-Werk seit 14 Jahren mit "The True False Identity". Zeitgleich erschien mit der Doppel-CD "Twenty-Twenty" auch ein "Best-Of"-Album. Im Jahr 2007 produzierte Burnett das Album Raising Sand von Robert Plant und Alison Krauss.

Im Mai 2008 erschien mit "Tooth of Crime" erneut ein Solo-Album Burnetts. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen dem Theaterautor Sam Shepard und Burnett, welche mit der Arbeit an dem gleichnamigen Theaterstück "Tooth of Crime" in New York 1996 begann. Weitere Interpreten, mit denen Burnett in den '80ern, '90ern und im 21. Jahrhundert zusammenarbeitete, sind unter anderem Tony Bennett, Bruce Cockburn, Counting Crows, Emmylou Harris, Leo Kottke, Kris Kristofferson, k.d. lang, Natalie Merchant, Nitty Gritty Dirt Band, Roy Orbison, Spinal Tap, The Wallflowers, The Who, Gillian Welch, Victoria Williams, Warren Zevon, John Mellencamp und Jakob Dylan.

Zweimal wurde Burnett bisher für den Oscar nominiert – 2004 gemeinsam mit Elvis Costello für den Song Scarlet Tide aus Unterwegs nach Cold Mountain und 2010 gemeinsam mit Ryan Bingham für The Weary Kind (Crazy Heart), der ihm einen Golden Globe Award und dann den Oscar einbrachte. Außerdem ist er mehrfacher Grammy-Preisträger.

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