Rita Ora

Bio

Rita Sahatçiu Ora (* 26. November 1990 in Priština, heute Kosovo) ist eine britische Sängerin, Model und Schauspielerin albanischer Abstammung. Seit 2010 steht sie bei Roc Nation unter Vertrag.

Leben

Rita Ora kam 1990 als zweitjüngstes Kind albanischer Eltern in Priština zur Welt. Noch vor ihrem ersten Geburtstag starb ihre Schwester Melissa, und danach zog sie zusammen mit ihrer Familie nach London.

Sie war von Mai 2013 bis Juni 2014 mit Calvin Harris liiert.

Karriere

2004 − 2009: Erste Erfahrungen mit Musik und Plattenvertrag

Entdeckt wurde Ora im Alter von 14 Jahren vom schwedischen Musikproduzenten und Songwriter Martin Terefe, welcher unter anderem bereits mit Jason Mraz, KT Tunstall, James Morrison und Mary J. Blige zusammenarbeitete. Dabei sagte Ora, dass sie bei einem Auftritt in einem Park in London von Terefe angesprochen wurde, welcher sie anschließend in ein Tonstudio einlud. Nachdem sie dort vorgesungen hatte, unterschrieb sie wenig später einen auf zwei Jahre befristeten Produktionsvertrag. Erst ab diesem Zeitpunkt begann sie sich eingehender mit Musik zu beschäftigen und schrieb ihre ersten Songs.

2009 hatte Ora einen Gastauftritt in dem Musikvideo zum Lied Young Forever, einer Single aus dem elften Studioalbum von Jay-Z. Bereits 2008 trat sie als Gastmusikerin von Craig David bei dessen erster Single aus seinem Greatest-Hits-Album in Erscheinung, Where’s Your Love. Allerdings wurde sie nicht offiziell als Interpretin des Liedes aufgeführt. Auch in dem dazugehörigen Musikvideo war sie zu sehen.

2010 bis 2012: Debütalbum

Nach dem Unterzeichnen ihres ersten Plattenvertrages mit Roc Nation begann Ora mit den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum. 2010 war sie außerdem in Drakes Musikvideo zu seiner Single Over zu sehen. Über das gesamte Jahr 2011 verteilt postete Ora immer wieder Videos von sich auf der Website von Roc Nation, die sie bei Arbeiten im Tonstudio zeigen. Im Februar 2012 wurde das Lied Hot Right Now veröffentlicht, bei welchem Ora als Gastmusikerin auftritt. Der Titel von Hauptinterpret DJ Fresh erreichte nach der Veröffentlichung Platz eins in den britischen Charts, in den USA stieg das Lied nicht in die Charts ein, während die Single in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Top-40 erreichte. Im Februar und März wurden zudem weitere Informationen über ihr Debütalbum bekannt. So arbeitete Ora unter anderem mit Ester Dean, Drake, The-Dream, Stargate und Kanye West zusammen, wobei Tinie Tempah jedoch der einzige Gastmusiker auf ihrem Album sei.

Am 24. Februar 2012 war Ora zusammen mit Jay-Z, dem Chef ihres Plattenlabels Roc Nation, zu Gast bei der Radiostation Z100, wo das Lied How We Do (Party), ihre Debüt- und Leadsingle ihres ersten Albums, Premiere feierte. Da der Titel den Refrain von Notorious B.I.G.s Party & Bullshit übernommen hat, wird fälschlicherweise oft angenommen, dass Oras Lied ebenfalls diesen Namen trägt.

Seit 2012 bis heute

Es wurde bekanntgegeben, dass Rita Ora an ihrem zweiten Studioalbum arbeitet, welches auch für die Veröffentlichung in den USA bestimmt sein soll.

Am 21. Mai 2014 gab adidas eine Kooperation mit Rita Ora über insgesamt drei Saisons bekannt, bei der die Künstlerin neben Kleidungsstücken auch ihre eigenen Schuhe entworfen hat.

Einflüsse/Inspiration

Ora bezeichnet die US-amerikanische Sängerin Gwen Stefani als ihre größte Inspiration. In einem Interview sagte sie, dass sie „alles liebt, was mit ihr zu tun hat“.

Diskografie

Singles

Als Gastmusikerin

  • 2007: Awkward (mit Craig David)
  • 2012: Better than You (mit Conor Maynard)
  • 2013: Torn Apart (mit Snoop Lion)

Filmografie (Auswahl)

  • 2004: Spivs (Fernsehfilm; als Rosanna)
  • 2009: Eurovision: Your Country Needs You (Castingshow; als Bewerberin für die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2009 für Großbritannien)
  • 2013: Fast & Furious 6

Quellen

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  2. Zach Pina: HYPETRAK: Rita Ora – Patience & Persistence. hypebeast.com. 24. Februar 2012. Abgerufen am 27. März 2012.
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  4. Suyeon Kim: Rita Ora Is Hot Right Now. mtviggy.com. 18. März 2012. Abgerufen am 29. März 2012.
  5. Cinzia Venafro: Rita Ora - Ich hasse meinen Hintern und liebe meine Brüste. blick.ch. 13. Oktober 2012. Abgerufen am 28. Oktober 2012.
  6. Malte Zill: Backstage-Quickie: 10 Fragen an Rita Ora. bonedo.de, abgerufen am 18. August 2014.
  7. abc Rap-Up TV: Rita Ora Talks Roots, Roc Nation, & Rolling with Jay-Z and Beyoncé. rap-up.com. 8. Februar 2012. Abgerufen am 27. März 2012.
  8. New Music: Ester Dean – ‘Let It Grow (Celebrate the World)’. rap-up.com. 21. Februar 2012. Abgerufen am 29. März 2012.
  9. Rap-Up TV: Rita Ora Dishes on Debut, Working with Drake and Kanye West. rap-up.com. 20. März 2012. Abgerufen am 29. März 2012.
  10. New Music: Rita Ora – ‘How We Do (Party)’. rap-up.com. 23. Februar 2012. Abgerufen am 29. März 2012.
  11. Video: Rita Ora – Shine Ya Light. rap-up.com, abgerufen am 18. August 2014 (englisch).
  12. Beyonce reached out personally on her blog to let the world know how huge Rita Ora is!! mtv.tv/news, 26. September 2012, abgerufen am 18. August 2014 (englisch).
  13. Videopremiere: Rita Ora und Radioactive. bravo.de, abgerufen am 18. August 2014.
  14. Colin Daniels: Rita Ora: 'Second album is much clearer'. digitalspy.co.uk, 14. Januar 2013, abgerufen am 18. August 2014 (englisch).
  15. Renzo Wellinger: MIDEM 2014: Rita Ora kündigt zweites Album an, Vevo Lift bald in Deutschland. musikmarkt.de, 3. Februar 2014, abgerufen am 18. August 2014.
  16. Jonas Gall (uploader): Rita Ora – I Will Never Let You Down I Germany's next Topmodel Finale 2014. youtube.com, 8. Mai 2014, abgerufen am 18. August 2014.
  17. https://www.google.de/?gws_rd=ssl#tbm=nws&q=Black+Widow+ora
  18. http://www.ampya.com/news/Aktuell/Video-Iggy-Azalea-feat.-Rita-Ora-Black-Widow-SN110338
  19. adidas Originals präsentiert ersten Teil der Rita Ora Kollektion. sneakerlover.de. 14. August 2014. Abgerufen am 18. August 2014.
  20. Sophie: Rita Ora: So sehr wird Shades of Grey schocken. promiflash.de, 28. Januar 2014, abgerufen am 18. August 2014.
  21. Rita Ora EPK
  22. abc Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks

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