Paul Walkers Tochter behauptet: Porsche wusste, dass sein Auto nicht sicher war

'Wir haben herausgefunden, dass Porsche wichtige Beweise versteckt hat, die zeigen, dass sie wussten, dass der Carrera GT gefährlich und unsicher war."

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Paul Walker bei einem Autounfall mit einem Porsche Carrera GT ums Leben gekommen ist. Zusammen mit seinem Kumpel Roger Rodas, der ein geübter Rennfahrer war, verunglückte der Schauspieler, den Ihr sicher alle aus den ‘Fast & Furious’ Filmen kennt. Roger verlor damals die Kontrolle über seinen Porsche und das Auto raste gegen einen Baum.

Jetzt rollt die Tochter von Paul Walker den Fall aufs Neue aus, da sie glaubt, dass bei Porsche schon lange bekannt war, dass es mit genau diesem Automodell immer wieder Sicherheitsprobleme gab. Wegen widerrechtlicher Tötung verklagt sie nun die Automobilfirma. Pauls Tochter ist der Meinung, dass Porsche es versäumt hat, ihre Kunden zu warnen, dass der Carrera GT fehlerhaft verarbeitet war und gefährlich konstruiert war.

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In der Gerichtsverhandlung nach dem Unfall sollte Porsche alle Informationen, die mit dem Unfallswagen zusammenhingen, vorlegen. Angeblich soll die Firma allerdings eine wichtige E-Mail einer Führungskraft verheimlicht haben. In genau dieser E-Mail soll gestanden haben, dass zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Porsche Carrera GT bereits 200 von 1.280 verkauften Autos einen Totalschaden erlitten haben. Der Verfasser der E-Mail fand diese Information selbst aber so gar nicht alarmierend und freute sich für die restlichen Autobesitzer, da die GTs ja jetzt viel seltener geworden sind.

Der Anwalt von Meadow Walker hat jetzt in einem Statement zusammengefasst:

‘Wir haben herausgefunden, dass Porsche wichtige Beweise versteckt hat, die zeigen, dass sie wussten, dass der Carrera GT – das Auto in dem Paul Walker umgekommen ist – gefährlich und unsicher war. Porsche hat diese Informationen vor der Öffentlichkeit verborgen, um ihr Image und ihre Marke zu schützen.’

Wenn die Anschuldigungen von Paul Walkers Tochter wirklich stimmen sollten, wäre das echt eine krasse Nummer. Wir sind gespannt, wie dieser Fall ausgeht.

Freitag, 17. Februar 2017