In Texas soll Masturbieren unter Strafe gestellt werden

Wenn es nach dieser Politikerin geht, müssen Männer, die sich einen runterholen, bald 100 Dollar zahlen in Texas.

Sich einen runterzuholen, könnte in Texas bald teuer werden, denn die texanische Abgeordnete Jessica Farrer hat einen Gesetzesentwurf eingereicht, der Männer zu einer Strafe von 100 Dollar verdonnern würde, wenn sie beim Masturbieren erwischt werden. Ihre Begründung: Durch die Masturbation würde wertvolles Sperma verloren gehen, mit dem sonst ein Kind hätte gezeugt werden können. Whaatt!?

Bevor jetzt aber alle Jungs unter Euch kurzfristig ihren demnächst geplanten USA-Urlaub canceln, sollten wir vielleicht darauf hinweisen, dass dieser absurde Gesetzesentwurf von Farrer keine Aussicht auf Erfolg hat, sondern vielmehr dazu gedacht ist, die Aufmerksamkeit der texanischen Bürger auf die Schwierigkeiten zu lenken, mit denen Frauen, die in Texas abtreiben wollen, zu kämpfen haben.

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So gibt es in Texas z.B. nur 7 Kliniken, denen es erlaubt ist, Abtreibungen durchzuführen. Vor allem für Frauen in der texanischen Provinz sind diese Kliniken nur nach mehrstündigen Autofahrten zu erreichen. Außerdem ist es Frauen, wenn bei ihrem Fötus eine schwere lebenseinschränkende Behinderung festgestellt wurde, nach der 20. Schwangerschaftswoche nicht mehr erlaubt, abzutreiben. Auch wenn das Kind schon im Mutterleib als nicht lebensfähig diagnostiziert wurde, muss es trotzdem ausgetragen werden. Passend dazu hat Texas eine der höchsten Müttersterblichkeiten der USA.

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Auslöser für den Entwurf der texanischen Abgeordnete sind jüngste Entwicklungen in Texas, bei denen ein neues Gesetz eingeführt werden soll, das Abtreibung in Texas komplett verbietet und in dessen Rahmen Frauen, die abtreiben, des Mordes anklagt werden können. Jessica Farrers Ziel ist es demnach nicht, Männer vom Palme wedeln abzuhalten, sondern ihnen vor Augen zu führen, dass das Recht auf einen selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper – inklusive der Entscheidung, ob und wann man Kinder in die Welt setzen möchte – auch für Frauen gilt.

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Mittwoch, 15. März 2017