In Madrid gibt es jetzt lesbische und schwule Ampelmännchen

Das wollen wir hier auch!

Früher erzkonservative Stadt, heute Vorreiter in Sachen Zeichensetzung für Gleichberechtigung. Denn pünktlich zum Christopher Street Day und zur World Pride wurden in Madrid 288 lesbische und schwule Ampelpärchen installiert. Damit will die spanische Hauptstadt auf Gleichberechtigung und Toleranz aufmerksam machen.




Das Erstaunliche: noch letztes Jahr durfte beim Christopher Street Day nicht einmal eine Regenbogen-Flagge gehisst werden. Doch seitdem die konservative Stadtregierung von den Bürgern nach über 20-Jahren Amtszeit abgewählt wurde, verändert sich Madrid rasant. Die neuen Ampeln sollen zum Symbol für ein offenes und tolerantes Madrid werden; ein bisschen zu Vergleichen mit den DDR-Ampelmännchenn in Berlin. Zu verdanken sind die queeren Ampelpärchen übrigens Aktivisten, die für ihre Stadt noch viel vorhaben: z.B. Zebrastreifen in Regenbogenfarben. Wir finden die Aktion mehr als super und würden so etwas auch bei uns ins Deutschland befürworten!

Freitag, 09. Juni 2017