Diese Bikini-Modenschau mit übergewichtigen und untergewichtigen Models sorgt für heftige Diskussionen

Entweder zu dick oder zu dünn: Die Fashionindustrie findet einfach kein Mittelmaß.

In Australien hat die aktuelle Fashionshow des US-amerikanischen Magazins Sports Illustrated eine wütende Debatte in den Medien ausgelöst. Der Grund? In der Show sind neben den üblichen stark untergewichtigen Models auch einige übergewichtige Models zu sehen.

Während Sports Illustrated von vielen dafür gelobt wurde, dass es – anders als die meisten Fashionmagazine – verschiedene Kleidergrößen und weibliche Körperformen in seiner Show repräsentiert, regten sich andere darüber auf, dass die dort gezeigten übergewichtigen Models ein ’’unverantwortliches’’ und ’’gesundheitsschädliches’’ Körperimage propagierten.




Soraiya Fuda, Redakteurin beim australischen The Daily Telegraph , kommentierte die Sports Illustrated-Show mit den Worten: ‘’Wenn Die Fashionindustrie sich dazu entscheidet, auf Models zu verzichten, die nur noch Haut und Knochen sind, sollte sie im Gegenzug doch auch darauf verzichten, eine vergleichbar ungesunde Körperform zu promoten.’’

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Wow, ganz schön harte Ansage. Angesichts der zunehmenden Anzahl an Mädchen, die schon mit 12 ihre erste Diät beginnen, fragen wir uns, ob ein wenig mehr Vielfalt auf den Laufstegen dieser Welt nicht doch etwas Gutes ist. In Australien werden z.B. Kleidergrößen über Size 8 (Größe 36) schon als Plus Size bezeichnet und die durchschnittliche australische Frau trägt zwischen Size 12 (Größe 40) und Size 14 (Größe 42). D.h. so lange Fashionlabels sich nicht dazu entscheiden, überwiegend Models mit Kleidergröße 40-42 zu engagieren, sind Shows, die Models mit Unter- und Übergewicht zeigen, doch immer noch besser als der gefährliche Hungerhaken-Marsch, der uns von den meisten Labels vorgesetzt wird. Oder was meint Ihr?

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Sonntag, 06. August 2017