Dimpleplasty: warum jetzt immer mehr bei diesem fragwürdigen Beauty-Trend mitmachen

Einmal im Leben so lächeln wie Miranda Kerr, Cheryl Cole, Herzogin Kate & Co. Aber wieso bitte?!

Miranda Kerr ist stolze Besitzerin. Cheryl Cole auch. Herzogin Kate sowieso und Jennifer Garner darf sie auch tragen. Die Rede ist von Grübchen, die ein Gesicht nicht nur sympathisch und “niedlich” erscheinen lassen, sondern gerade auch voll im Trend liegen. Der geht sogar so weit, dass sich einige die Grübchen künstlich operieren lassen.




Dimpelplasty ist besonders bei weiblichen Millenials als Schönheits-OP gerade absolut angesagt, sodass sie dafür gut und gerne mal um die 1.000 Euro ausgeben. Bei dem Eingriff wird die Haut im Mundinnenraum geöffnet und nach innen gezogen, sodass eine Mulde in der Wangenmuskultur imitiert wird, die dann später als Grübchen zu sehen sind. Wie bei jeder Beauty-OP, gibt’s natürlich auch hier Risiken. Das ist den meisten aber egal. Hauptsache sie haben nachher Grübchen im Gesicht.

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Die Frage ist nur: können künstlich hergestellte Grübchen jemals so natürlich und einzigartig aussehen wie echte? Die Antwort ist ganz klar ’’Nein’’. Denn auch Experten raten von der Operation ab, weil die Chance relativ hoch ist, dass die Grübchen nach der Heilung der Wangenmuskultur ungerade werden. Außerdem ist der Eingriff noch kein Garant dafür, dass man nachher auch etwas sehen kann. Hat man z.B. fülligere Wangen, dann ist der Effekt gleich Null. Bei zu schmalen Wangen sind die Grübchen sogar dauerhaft sichtbar. Also auch dann, wenn man nicht den Mund bewegt oder lacht.




Also, solltet Ihr vielleicht gerade darüber nachdenken, dann überlegt Euch das noch einmal ganz genau. Denn schließlich sind Grübchen auch Teil der genetischen Persönlichkeit und definitiv nichts, was man sich mal ‘’machen lassen kann’’. Sollte Euch nichts und niemand davon abringen können, dann raten wir Euch dringend, einen Spezialisten aufzusuchen. Weil dieser Beauty-Trend nämlich noch relativ neu ist, gibt es auch nur relativ wenig Erfahrungswerte bislang …

Montag, 18. September 2017