Offen und ehrlich: So hart war die Zeit für Liam Payne während One Direction

Teil einer der erfolgreichsten Boybands aller Zeiten zu sein hat leider ihren Preis ...

Vor ziemlich genau sieben Jahren ging es los: One Direction wurde in der Casting-Show ‘’X Factor’’ gegründet und machte Harry Styles, Zayn Malik, Louis Tomlinson und Liam Payne fast über Nacht zu Megastars. Dass dieser Erfolg nicht immer einfach für die Jungs war, verriet Liam jetzt in einem Interview mit dem Magazin 'The Telegraph'. Denn besonders er hatte mit dem Erfolg von 1D zu kämpfen und litt sogar eine zeitlang an alkoholischen- und psychischen Problemen.

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‘’Wenn etwas schief ging, dann wurde ich angerufen. Wenn wir uns für irgendwas entschuldigen mussten, dann war ich derjenige, der vor die Presse und die Medien getreten ist.’’, sagte er über seine ’’Vaterrolle’’ in der Band, die er so nie eingefordert hatte. ‘’Ich glaube, es lag daran, dass ich von allen die ’älteste Seele’ hatte. Wir waren alle Teenager, aber ich war dann doch der erwachsenste von allen, was vielleicht daran lag, dass ich auch viel mit meinem Vater abgehangen habe.’’ Aber nicht nur das wurde für Liam langsam aber sicher zum Verhängnis, sondern auch der Erfolg der Band, der mit der Zeit einfach zur Gewohnheit wurde: ‘’Das größte Problem war, dass wir einfach nie Zeit hatten, unseren Erfolg zu feiern. Ich weiß noch, dass wir super viele American Music Awards gewonnen haben, dann aber direkt ins Flugzeug gestiegen und weiter zum nächsten Auftritt geflogen sind. Wir haben einfach einen Song nach dem anderen gesungen ohne darüber nachzudenken. Es war ein Non-Stop-Job.’’




Und genau das führte dazu, dass Liam dann auch jede Chance nutzte, um auf Partys so richtig steil zu gehen: ‘’Ich war einfach nicht glücklich und habe deshalb auch teilweise viel zu viel getrunken. Kennt Ihr die Leute, die so richtig abgehen und die einzigen sind, die Spaß haben? Das war ich!’’ Der viele Alkohol hinterließ dann auch seine Spuren und Liam nahm immer mehr zu: ‘’Weil ich die ganze Zeit nur Mist gegessen habe, wog ich am Ende sogar über 80 Kilo und musste mir deshalb auch miese Kommentare von Fans anhören, was natürlich nicht spurlos an einem vorbeigeht.’’


Der volle Terminkalender der Jungs war dann auch ein Grund, warum Liam manchmal mit kleinen psychischen Problemen zu kämpfen hatten. Denn egal wo sie auch hingingen, waren sie immer von tausenden von Fans umgeben und konnten keinen Schritt mehr unbemerkt machen: ‘’Du konntest einfach nicht schlafen, weil so viele Menschen draußen vor deinem Fenster standen. Viele aus dem Music-Biz haben mit mir dann auch über psychische Probleme gesprochen, die in der Industrie wirklich ein ernstzunehmendes Problem sind. Deshalb ist es wichtig, sich manchmal eine Auszeit zu nehmen, um den Kopf frei zu kriegen.’’

Es scheint fast so, als hätte Liam Payne mit seinem temporären 1D-Ausstieg erst einmal alles richtig gemacht. Denn als Solokünstler ist man nicht dem Boyband-Zwang ausgeliefert und kann sich die Zeit nehmen, wenn man sie braucht. Besonders für seine kleine Familie mit Cheryl Cole und seinem neugeborenen Sohn wird das wichtig sein …

Dienstag, 26. September 2017