Diese Studie sagt: Wenn Ihr Justin Bieber hört, dann könnte es sein, dass Ihr ein Psychopath seid

Ha, wir wussten es schon immer, dass die Biebs-Musik nicht ohne Folgen bleibt ...

Klar, über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Trotzdem kann der viel über uns aussagen und sogar manchmal mehr, als einem überhaupt lieb ist. In einer Studie der New York University fanden zwei Wissenschaftler nämlich jetzt heraus, dass Fans von Justin Bieber eine höhere Tendenz zur Psychopathie haben.

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Doch was wurde genau untersucht? Pascal Wallisch und Nicole Leal wollten in ihrer Studie herausfinden, ob eine bestimmte Musikrichtung in Zusammenhang mit psychopathischen Symptomen steht. Hierfür mussten die 190 Studenten Fragen nach ihrem Empathie-Empfinden beantworten und am Ende auf einer Skala bestimmte Songs bewerten. Das Ergebnis: ‘’Love Yourself’’ von Eminem, ‘’What Do You Mean’’ von Justin Bieber und ''No Diggity'' von ''BLACKstreet'' lagen bei Studenten mit einer höheren Tendenz zu Psychopathie ganz hoch im Kurs.


Ist das eine Überraschung? Nicht wirklich. Schließlich geht es zum Beispiel in ‘’What Do You Mean’’ um Typen, die ein ’’Nein’’ nicht als Antwort akzeptiert. Und wenn das nicht der erste Weg in die Psychopathie ist … Tracks aus den 80ern wie ''Money For Nothing'' von Dire Straits oder ''My Sharona'' von The Knack ließen die Studenten übrigens kalt. Wenn Euch also jemand nach Euren Lieblingssong fragt, dann solltet Ihr einfach diese Beats nennen. Nur, um nicht als Psychopath geoutet zu werden.

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Aber der Spaß mal bei Seite: Tatsächlich stehen die zwei Wissenschaftler vor einem Rätsel, warum genau diese Songs ausgewählt wurden, weil sich eigentlich ja hartnäckig das Gerücht hält, das Psychopathen besonders auf klassische Musik abfahren (oder jedenfalls wird uns das so in Filmen verkauft). Deshalb wurden die Ergebnisse jetzt auch an die Gesellschaft für Neurowissenschaften weitergegeben, die das Ganze nochmal genauer untersuchen werden.

Freitag, 17. November 2017