Whitney Houston: Albumpreise gestiegen

Nach ihrem Tod hat die Plattenfirma die Preise für ihre Alben um 60 Prozent angezogen

Was nach dem Tod eines Superstars passiert, hat mittlerweile jeder in der Vergangenheit am Beispiel Michael Jackson oder jüngst auch Amy Winehouse gelernt: Die Medienkanäle werden verstopft mit Songs, Bildern, Geschichten…allerdings scheinen sich auch alle danach zu sehnen, die Klassiker wieder rauf und runter zu spielen. Quasi eine Huhn-Ei-Frage.

So makaber es klingt, für viele Firmen ist der tragische Tod einer Legende oftmals auch ein gefundenes Marketingfressen. Die britische Tageszeitung Guardian hat jetzt berichtet, dass schon 30 Minuten nach der Bekanntgabe von Whitney Houstons Tod der Preis für ihre Hit-Alben um 60 Prozent stiegen. Plötzlich kostete die “Ultimate Collection”, die mittlerweile in den deutschen iTunes-Charts schon auf Platz Eins geklettert ist, im Internet nicht mehr 4,99€, sondern gleich 7,99€. Abzocke? In Zeiten des Web 2.0 dauerte es natürlich nicht lange, bis die Fans ihrem Ärger über die Plattenfirma vor allem via Twitter Ausdruck verliehen. Der allgemeine Konsens: Man solle sich dafür schämen, aus dem Tod eines Menschen Kapital zu schlagen.

Das gleiche Medium nutzten auch die Stars unter den Trauernden und teilten sich schon kurz nach der Schocknachricht ihren Followern mit:

Mariah Carey: “She will never be forgotten as one of the greatest voices to ever grace the earth.”

Justin Bieber: “just heard the news. so crazy. One of the GREATEST VOICES EVER just passed. RIP Whitney Houston. My prayers go out to her friends and family”
Christina Aguilera: “We have lost another legend. Love and prayers to Whitney’s family. She will be missed.”
Katy Perry: “So devastating. We will always love you Whitney, R.I.P.”

Dienstag, 14. Februar 2012