Weltweite Musikverkäufe eingebrochen

Digitale Verkäufe auf dem Vormarsch

Die Umsätze der Musikindustrie sind im vergangenen Jahr weltweit um drei Prozent gesunken, wie gestern veröffentlichte Schätzungen der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) belegen.

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Zurückzuführen sind die negativen Zahlen in erster Linie auf den Einbruch des CD-Verkaufs, der weltweit neun Prozent an Umsatz im Vergleich zu 2010 einbüßte. Aufgefangen wurden die starken Umsatzeinbußen nur durch digitale Musikverkäufe, die um acht Prozent anstiegen und erstmals die Fünf Milliarden-Dollar-Marke knackten.

Ein Großteil der digitalen Verkäufe life über die Online-Dienste iTunes, Spotify und Deezer. Außerdem spielen auch Verkäufe über Smartphone und Tablets eine immer größere Rolle.

In den USA, China und Südkorea überflügelten die digitalen Verkäufe erstmals die von klassischen Tonträgern und auch in Europa, wo der digitale Verkauf um 25 Prozent anstieg, ist diese Entwicklung nur noch eine Frage der Zeit.

Es scheint, als hätten die Bemühungen der Musikindustrie illegale Downloadportale wie LimeWire, Pirate Bay oder kürzlich MegaUpload schließen zu lassen, bereits Früchte getragen.

Mit 12,5 Millionen verkauften Downloads war “Just The Way You Are” von Bruno Mars der meist verkaufte digitale Tonträger 2011.

Dienstag, 24. Januar 2012