So sicher sind Eure privaten Daten bei Dating-Apps

Damit Ihr vor lauter Herzchen in den Augen nicht alles von Euch preisgebt...

Während wir bei Bestellungen im Internet tunlichst vermeiden, allzu viele private Daten von uns preiszugeben, haben wir uns beim fröhlichen Swipen auf Tinder, Grindr, Lovoo & Co. bisher keine Gedanken gemacht, was mit unseren Daten passiert. Ziemlich naiv von uns, wie ein aktueller Bericht der Stiftung Warentest jetzt zeigt.

Die Untersuchung durch die Stiftung Warentest (zu finden in der Ausgabe 3/2018 der Zeitschrift ’’test’’) zeigt nämlich, dass viele Dating-Apps Nutzerdaten versenden, die für ihre Nutzung gar nicht relevant sind. Dazu hat die Verbraucherorganisation 22 kostenlose Datingportale, darunter u.a. auch beliebte Apps wie Tinder, Grindr, Badoo, Lovoo, Romeo, genauer unter die Lupe genommen. Geprüft wurde (jeweils für die iOS- und Android-Variante der App) wie viele Daten die Apps – meistens ohne das Wissen ihrer User – weitergeben.

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So fand Stiftung Warentest z.B. heraus, dass Apps wie Grindr Daten wie das Geschlecht und ihr Alter an Werbefirmen weitergeben. Auch der Name des Mobilfunkanbieters wird von vielen der untersuchten Apps weitergegeben. In den Datenschutzerklärungen der jeweiligen Apps wird das den Nutzern nur ’’ungenau’’ vermittelt. Insgesamt beurteilt Stiftung Warentest das Datensendeverhalten vieler Dating-Apps als ’’kritisch’’. Ganz schön beunruhigend. Mehr Infos, was mit Euren Daten im Dating-Kosmos passiert, erhaltet Ihr hier.

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Donnerstag, 22. Februar 2018