Bye-Bye Knusper-Pommes: Eine neue EU-Verordnung will Pommes jetzt gesünder machen

Gibt es bald nur noch Labber-Pommes?

Für alle unter Euch, die auf besonders krosse, braune Pommes stehen, haben wir jetzt schlechte Nachrichten: Seit heute ist eine neue EU-Verordnung in Kraft getreten, die vorschreibt, wie heiß und lange stärkehaltige Lebensmittel, z.B. Kartoffeln, in Gastrobetrieben erhitzt werden dürfen. Der Grund dafür? Studien haben gezeigt, dass Acrylamid, ein Stoff, der sich u.a. beim Frittieren von Kartoffeln und anderen stärkehaltigen Lebensmitteln bildet, krebserregend ist. Deswegen wird jetzt versucht, die Entstehung dieses Stoffes durch schonendere Erhitzungsmethoden einzudämmen.

Für Pommesbuden bedeutet das, dass sie ihre Fritten zukünftig nicht mehr in der Fritteuse vor sich hinbrutzeln lassen dürfen, bis sie schön braun und knusprig sind. Da wir persönlich sowieso eine Vorliebe für die Labberpommes einer großen Fastfood-Kette haben, trifft uns diese durchaus sinnvolle Verordnung nicht allzu hart. Allerdings fragen wir uns schon, wie genau in Zukunft kontrolliert werden soll, ob sich Imbissbuden an die neue Vorgaben zum Frittieren halten. Wer soll da kommen? Die Pommes-Polizei?

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Mittwoch, 11. April 2018