Gigi Hadid schämt sich für ihre priviligierte Herkunft

Warum das ihre Karriere entscheidend beeinflusst hat, erfahrt Ihr hier.

Zahllose Vogue-Cover, Victoria’s Secret-Model und fette Werbeverträge mit großen Marken auf der ganzen Welt: Supermodel Gigi Hadid hat es definitiv geschafft: Doch schon bevor die 23-Jährige als Model durchstarte, wuchs sie in einer sehr wohlhabende Familie inmitten von Promis in Los Angeles auf. Mit Vogue Australia sprach Gigi nun erstmals über die “Schuld”, die sie deswegen besonders am Anfang ihrer Karriere gegenüber anderen jungen Models fühlte.

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Ich weiß, dass ich piriviligiert bin. Als ich angefangen habe, fühlte ich mich deswegen immer schuldig. Ich hatte schon immer eine hohe Arbeitsmoral, weil meine Eltern sich von ganz unten hoch gearbeitet haben, habe ich auch hart gerabeitet, um das wertzuschätzen”, gestand der BFF von Kendall Jenner im Vogue-Interview. Und tatsächlich ist die Geschichte von Gigis Eltern,eine klassische amerikanische Erfolgsgeschichte: Aus Palestina und den Niederlanden in die USA eingewandert, machte Gigis Vater ein Vermögen mit Immobiliengeschäften, während Gigis Mutter Yolanda als Model und später als TV-Star Erfolge feierte.

Gigi weiß es zu schätzen, dass sie nicht unter dem Druck steht, andere versorgen zu müssen: “Es gibt so viele Mädchen, die aus der ganzen Welt kommen und sich zu Tode arbeiten, um Geld nach Hause zu ihren Familien zu schicken, so wie es meine Mutter auch gemacht hat.



Eine Tatsache, die ihr schon immer ein schlechtes Gewissen machte: “Ich wollte, dass wenn ich Backstage neben ihnen stehe, sie mich anschauen und respektieren und wissen, dass es für mich nicht darum geht, sie in meinen Schatten zu stellen oder ihnen ihren Platz wegzunehmen. Aus diesem Grund war ich am Anfang so versessen darauf, einen guten Job zu machen, dass ich mich völlig überarbeitet habe.

Doch mittlerweile sieht Gigi die ganze Sache etwas gelassener und hat aufgehört, sich ständig mit anderen Models zu vergleichen: “Viele Leute sagen, ich sollte nicht auf dem Runway sein – ich komme mitlerweile viel besser damit klar und möchte mich nicht mehr ständig verändern.

Mittwoch, 20. Juni 2018