So kämpfen die Stars gegen Trumps Familientrennung an der US-Grenze

John Legend, Chrissy Teigen, Ellen DeGeneres und viele mehr vollen die Grenzpolitik von Trump nicht einfach hinnehmen.

Kinder von ihren Eltern trennen – das geht zu weit. Darüber sind sich Stars wie John Legend, Chrissy Teigen, Ellen DeGeneres, “Tote Mädchen Lügen Nicht”-Star Kate Welsh und Oprah einig. Von Spendenaufrufen bis zu krassen Statements auf Twitter – Amerikas A-Lister haben in den letzten Tagen einiges getan, um ein Zeichen gegen Trumps grausame Grenzpolitik zu setzen.

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Allen voran Sänger John Legend und Frau Chriss Teigen: Die Eltern zweier kleiner Kinder machten bereits auf Twitter klar, was sie von Trumps Anordnungen halten: “Dieses kleine Mädchen ist genauso alt wie meine Tochter. Luna ist das fröhlichste Kind und sie ist total verängstigt, wenn sie sich umschaut und sieht, dass wir zu weit von ihr weg sind, auch wenn es nur Sekunden sind. Die Angst, die sie hier fühlen würde, macht mich traurig und sehr wütend”, schrieb das Model unter das Coverfoto der “Daily News”, das ein kleines weinendes Mädchen zeigt, das offenbar gerade von ihren Eltern getrennt wurde. Hubby John Legend gab sich bei seiner Reaktion auf den Vatertagspost von Republikaner Paul Ryan (einem der einflussreichsten Politiker in Trumps Partei) deutlich weniger Mühe, seine Wut in nette Worte zu verpacken: “Ernsthaft, fick dich. Bringe die Familien an der Grenze wieder zusammen, dann können wir über Vatertag sprechen”, retweeteted er einen Vatertagsschnappsschuss des Politikers.



Und die Beiden ließen ihren Worten Taten folgen: 320.000 Dollar spendeten Chrissy und John aus eigener Tasche an die American Civil Liberties Union, eine Organisation, die sich für Menschenrechte und den Schutz machtloser Familien einsetzt. Mehr als 1 Millionen Dollar haben sie mittlerweile für die Organisation gesammelt.

Die Legends sind nicht alleine: Zahlreiche einflussreiche Celebrities haben in den vergangenen Tagen ein Zeichen gegen Trumps Politik gesetzt: Ellen DeGeneres tweetete Links von mehreren Orgasnisationen, die gegen die Regel kämpfen: “Es ist mir egal, wie eure politische Einstellung ist. Wir können kein Land sein, dass Kinder von ihren Eltern trennt. Tut etwas dagegen.” Talk-Kollege Jimmy Fallon veröffentlichte auf der Homepage der Tonight Show Starring Jimmy Fallon eine Liste von Organisationen, die sich für Kinderrechte einsetzen. Kate Welsh rief ihre Twitter-Follower in einem Video dazu auf, ihren Senator anzurufen und das Ende dieser Politik zu fordern. Und Oprah ließ ihre 42 Millionen Follower wissen: “Babies, die von ihren Eltern getrennt werden – das halte ich nicht aus.



Wir hoffen, dass der ganze Promi-Einsatz etwas bringt. Schließlich hat Trump sich in der Vergangenheit nicht nur beratungs- sondern auch protestresistent gezeigt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht: Auf Kim Kardashian hat Trump am Ende ja schließlich auch gehört.

Mittwoch, 20. Juni 2018