Die Brits erobern Hollywood!

Stars aus UK erobern Lala-Land. In Hollywood wimmelt es nur so von smartern Engländer/innen, die den Einheimischen die Oscars abluchsen wollen.

Keira Knightley, Robert Pattinson, Daniel Radcliffe, Emma Watson, Adele, Jessie J, Florence Welch, Rosie Huntington-Whiteley – sie alle gehören zur Elite der amerikanische Film- und Musikszene und haben dazu noch etwas gemeinsam. Nein, es ist nicht die Anzahl der Dollar-Noten auf ihrem Konto – Pfund würde da schon eher hinkommen. Diese Stars stammen nämlich allesamt aus Europa, aus Großbritannien, um genau zu sein.

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Nicht erst seit den weltweiten Erfolgen von Robbie Williams, Elton John, Hugh Grant oder Jude Law weiß man, fähige Musiker und Schauspieler mit internationalem Potential kommen nicht mehr notwendigerweise aus Amerika. In den vergangenen Jahren hat sich die grüne Insel aber wahrlich zu einem Talentpool an jungen Nachwuchskünstlern entwickelt, die im Sturm Hollywood und amerikanische Wohnzimmer und Herzen erobern konnten. Allen voran Frauenschwarm Robert Pattinson. Der ist in London geboren und aufgewachsen, würde mittlerweile aber wohl auch als waschechter Amerikaner durchgehen. Warum? Er, so wie viele andere europäische Stars auch, haben ihren Wohnsitz nach dem internationalen Durchbruch kurzerhand in die Nähe der Traumfabrik verlegt – und der Heimat, zumindest zeitweise, den Rücken gekehrt.

Warum aber bedient sich Hollywood eigentlich vermehrt an britischen Künstlern und Schauspielern, statt auf eigenen Nachwuchs zu setzen? Da kann man wohl nur spekulieren. Dass in England ein größeres “Talent-Potential” zu finden ist, scheint eine abwegige Vermutung. Viel eher wird es wohl so sein, dass in den USA von jungen Artists das Star-Dasein, der finanzielle Erfolg und die Prominenz als mindestens genauso erstrebenswerter Aspekt der Entertainment-Berufe angesehen wird, als das Aufgehen in der tatsächlichen Arbeit vor der Kamera oder am Mikrofon. Der Traum “Vom Tellerwäscher zum Millionär” fängt aber eben da an zu bröckeln, wo es um wirkliches Können geht.

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Und an dieser Stelle könnte der Unterschied zu finden sein: In Europa und Großbritannien hat die klassische Schauspiel- oder Gesangsausbildung noch einen höheren Stellenwert, Talent und harte Arbeit zählen, Prominenz wird eher als angenehmer Nebeneffekt gesehen. In der Qualifikation könnte also der Schlüssel für die Begehrtheit der britischen Stars liegen. Natürlich spielt dann die nicht vorhandene Sprachbarriere den englischen Nachwuchstalenten auch in die Karten. Und… nun ja, gutes Aussehen kann natürlich auch nicht schaden, wo wir erneut bei Robert Pattinson wären. Aber das ist dann ein anderes Thema…

Zahlen und Fakten – diese britischen Stars haben es bis nach Hollywood geschafft:

Dienstag, 03. Juli 2012