Let's Great Britain: Stilikone Kate

Die Prinzessin als Muse der britischen Fashion-Industrie.

Fashion-Metropole Nummer eins ist unschlagbar New York – keine Frage. Mit der Fashion Week und zahllosen etablierten und Jung-Designern steht die Stadt für Mode und Innovation schlechthin. Aber – eine Megacity ist ihr dicht auf den Fersen. London! In dem Melting Pot aus Kulturen hat sich eine facettenreiche Modebranche entwickelt, die in der eigenen jährlichen Fashion Week ihren Höhepunkt findet.

Stella McCartney, Vivienne Westwood, Burberry, Alexander McQueen, Fred Perry, Mulberry – einige der weltbekanntesten Designer und Modelabels kommen aus und/oder arbeiten in England. Es ist ein ganz eigener Schick und Stil, der sich dort durchgesetzt hat. Und dieser Stil hat ganz eigene Ikonen. Da ist natürlich die Rede von Topmodels wie Kate Moss, Agyness Deyn, Lily Cole, aber auch von Neu-Designerin Victoria Beckham. Und seit sie an der Seite von Prinz William in Erscheinung getreten ist, auch von Catherine, der Herzogin von Cambridge, oder wie man sie hierzulande eher kennt, von Prinzessin Kate.

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Spätestens mit der Verkündung der Verlobung rissen sich die Modeschöpfer förmlich darum, die baldige Prinzessin einkleiden zu dürfen. Denn: Sie steht als junge, elegante, aber dennoch moderne Frau für eine ganze Generation. Was sie trägt, kommt gut an, wird massenhaft von Mädchen und Frauen kopiert. Aus einer unauffällig gekleideten Studentin ist eine stilsichere Frau geworden, weiblich und sexy, aber nicht aufdringlich – und das kommt an.

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Schon bei der Hochzeit von William und Kate im April dieses Jahres schlugen die Herzen vieler modebegeisterter junger Frauen höher, als sie das Hochzeitskleid von, damals noch Kate Middleton, sahen. V-Ausschnitt, lange Ärmel aus handgefertigten Spitzen-Blumen, ein leichter Schleier, ein üppiger Rock mit 2,70 m langer Schleppe – alles designt von Sarah Burton, der Kreativdirektorin des Modehauses Alexander McQueen. Kate soll sich für die Designerin entschieden haben, da sie perfekt die Tradition mit der Moderne verbinden könne. Und genau das ist es, was Kates Image als Stilikone ausmacht: Ihre Kleider wirken stets schick und elegant, aber eben nie bieder, zugeknöpft oder unmodern.

Dienstag, 10. Juli 2012