Let's Great Britain: Benimmregeln

Die Do's and Don'ts auf einen Blick - auf was solltet Ihr in Großbritannien unbedingt achten?

Let's Great Britain: Benimmregeln

Dienstag, 24. Juli 2012

Die Briten sind schon ein seltsames Völkchen, besonders ihre Benimmregeln sind manchmal ganz schön strange. Das bekommt jeder Tourist zu spüren, der sich vorab nicht richtig informiert hat. Wir haben die wichtigsten Regeln zusammengefasst. Los geht's beim Kennenlernen...

Die erste Begegnung

In England ist es üblich, dass man sich nur beim ersten Treffen die Hand gibt. Dabei sollte man warten, bis der Brite zuerst die Hand ausstreckt. Umarmungen und Küsse sind dagegen unerwünscht. Beim Abschied fällt dann auch das Händeschütteln weg. Das klingt alles sehr unterkühlt, aber es braucht halt seine Zeit, bis auch die Engländer auftauen und man auch schon mal ein freundliches Schulterklopfen bekommt. Das eher altmodische 'How do you do?' wurde inzwischen durch ein einfaches 'How are you?' ersetzt. Als Antwort eignet sich am besten 'I’m fine, thank you!'. Bloß nicht anfangen einen Roman über den eigenen Gemütszustand zu erzählen. Das interessiert nämlich niemanden. Also eher kurz und bündig und vor allem ruhig und zurückhaltend. Wer sich übermäßig laut und überschwänglich vorstellt, wird meist schief angeguckt. Laut ist es nur im Pub!

>>> Let's Great Britain: Alles über das Vereinigte Königreich im Juli auf VIVA.tv!

Im Alltag

Wer mit dem Bus unterwegs ist, der sollte ein paar Dinge beachten: Man steigt immer vorne beim Fahrer ein und kauft dort sein Ticket bzw. zeigt es vor. So weit, so gut, das macht man in den meisten deutschen Städten auch so. Interessant wird es erst beim aussteigen, denn in England ist es üblich, dass man sich beim Fahrer mit einem 'Thank you' oder 'Cheers' für die Fahrt bedankt.

Wer ins Kino oder in einen Club gehen will und keine Lust auf die Warteschlange hat, der lebt in England gefährlich. Die Briten sind Weltmeister im Schlangestehen! Es wird nicht gedrängelt und auch nicht großartig darüber genörgelt. Die Briten nehmen es mit Humor und warten immer geduldig und demütig bis sie an der Reihe sind.

In einer großen Stadt wie London kommt es häufig vor, dass man aus Versehen geschubst wird oder dass jemand einem auf den Fuß tritt. Wer sich in so einem Moment beschwert oder grimmig guckt, der kennt eine weitere Benimmregel nicht. In England sagt man 'Sorry', wenn einem so etwas passiert. Überhaupt ist 'Sorry' für alle möglichen Situationen angebracht. Also lieber einmal zu viel 'Sorry' sagen, als zu wenig.

>>> Let's Great Britain: Geizige Schotten

Das geht gar nicht:

Ein paar Dinge sollte man niemals machen, wenn man in England unterwegs ist. Beispielsweise schlecht über die Königsfamilie, den englischen Fußball oder ihre Traditionen reden. Das mögen die Briten überhaupt nicht und dann können sie ihre Höflichkeit auch schon mal vergessen.

Zum Schluss noch ein Tipp:

In einigen Teilen Englands hat sich noch nicht herumgesprochen, dass das Victory-Zeichen für etwas Positives, wie Frieden, steht. Für manche ist das Zeichen eine Art Stinkefinger und daher trägt das nicht unbedingt zur bessern Kommunikation bei. Vor allem nicht, wenn man dabei auch noch fröhlich grinst, was ja oft der Fall ist, wenn man ein Peacezeichen macht!

Alle Benimmregeln und Vorurteile hier im Überblick: