Der neue Nivea-Chef ist mit der Wahl Rihannas als Gesicht der Marke alles andere als glücklich und teilt nun aus. Was er gesagt hat und wie Riri sich wehrt, hier.
© twitter.com / @rihanna
Mittwoch, 08. August 2012
Stefan Heidenreich, der neue Boss bei Nivea, hat seine Marketing-Mitarbeiter dafür kritisiert, dass sie Popsternchen Rihanna für den 100. Geburtstag der Marke als Testimonial gewählt haben.
Sein Unverständnis über die Entscheidung brachte er in einem Statement zum Ausdruck:
"Der Spot in dem Rihanna mitmachte, war ein No-Go. Ich verstehe nicht, wie man die Kernmarke Nivea in Verbindung mit Rihanna bringen kann. Nivea steht für Vertrauen, Familie und Verlässlichkeit."
Ein bisschen spät für das Gemecker, oder? Schließlich sollte eine Firma zu ihren Marketingentscheidungen stehen, denn gute Presse ist die schlechte Laune von Herrn Heidenreich nun wirklich nicht. Außerdem sollte man sich vorher gut überlegen, wen man sich für seine Marke ins Boot holt und dass Rihanna nicht lange das nette Mädchen von nebenan bleiben würde, war abzusehen.
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Natürlich kann man darüber streiten, in wie fern es eine gute Idee ist, dass Riri täglich Fotos auf Twitter postet, auf denen sie exzessiv feiert, trinkt und raucht (Gerade beim Karneval auf Barbados). Aber wie das eben immer ist – eine Vorbildrolle sucht man sich nicht aus, sie wird von einem erwartet.
Riri jedenfalls reagierte auf das Gezeter von Heidenreich, in dem sie ein Bild von ihm postete und darunter schrieb: "Keine Bildunterschrift nötig."
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