Kriegt Warner Music die Kurve?

    Die alte Leier: CD Verkäufe brechen ein aber Downloads steigen. Jetzt soll es bald für die schwarze Null reichen.

    Bruno Mars, Cody Simpson, Red Hot Chili Peppers, Billy Talent, Justice und Loreen – über einen Mangel an guten Musikern im Stall muss sich Warner Music nicht beschweren.

    Dennoch schreibt das Unternehmen seit langer Zeit Verluste. Nun sieht die Geschäftsleitung Licht am Ende des Tunnels: Im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) konnte das US-Unternehmen sein Minus auf 32 Millionen Dollar eindämmen.

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    Das klingt nach fetten Verlusten, ist aber eine satte Verbesserung, denn im Vorjahreszeitraum lag der Verlust noch bei 46 Millionen Dollar. Firmenchef Stephen Cooper verbreitet also gute Stimmung, obwohl Kunden von Warner Music noch immer in Massen Musik im Internet erwerben, und nicht immer kaufen. Das eigene digitale Geschäft wuchs nach Angaben des Firmenchefs zuletzt aber schneller als die CD-Verkäufe zurückgingen, man könnte sagen: Warner stellt sich für die Zukunft auf, denn die CD ist ja anerkanntermaßen ein Auslaufmodell.

    Freitag, 10. August 2012