Der VIVA.tv Tattoo-Guide

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    Tattoo - ja oder nein? Was muss ich beachten? Wir haben die besten Tipps zum Thema Tätowieren für Euch.

    Rihanna, Miley Cyrus, Justin Bieber… sie alle haben mindestens eins. Tattoos gehören mittlerweile zum persönlichen Styling wie Klamotten, Make-Up oder Haare. Jeder 10. Deutsche hat sich laut einer Emnid-Umfrage schon stechen lassen, Tendenz steigend. Vor allem in größeren Städten reiht sich ein Tattoo-Studio ans nächste. Damit Ihr in diesem Überfluss an Angeboten nicht den Überblick verliert, haben wir den VIVA.tv Tattoo-Guide für Euch, der die wichtigsten Punkte erklärt und Euch hilfreiche Tipps bei der Suche nach dem perfekten Tattoo bietet.

    Tattoo – ja oder nein?

    Soll ich’s wirklich machen, oder lass ich’s lieber sein… Das ist eine Frage, die man sich wirklich ganz gründlich stellen sollte. Klar, den Spruch “Damit läufst Du dann Dein ganzes Leben lang mit rum” habt Ihr schon häufiger gehört, aber so richtig Gedanken darüber, was das eigentlich bedeutet, sollter Ihr Euch schon machen. Ist ein Tattoo von Hello Kitty mit Mitte 40 wirklich noch toll? Muss es wirklich Justin Biebers Gesicht auf meiner Pobacke sein? Also, lieber nochmal drüber schlafen und sich ganz sicher sein. Spontanaktionen im Urlaub sind eher nicht angebracht.

    >>> Rihannas Tattoo-Wahn: Die Bilder

    Wie alt muss ich sein?

    Genauso wie Piercings zählen Tätowierungen zu mutwilligen Körperverletzungen. Wenn Ihr unter 16 seid, dürfen Tätowierer Euch nicht stechen, auch nicht, wenn Ihr eine Einverständniserklärung Eurer Eltern dabei habt. Wenn er es doch tut, macht er sich strafbar und ist außerdem ein Idiot. Ab 16 geht es mit Muttis Erlaubnis, ab 18 könnt Ihr machen was Ihr wollt.

    Wie finde ich das richtige Motiv?

    Das ist natürlich absolute Geschmackssache. Aber Ihr solltet Euch viel Zeit lassen und im Internet nach Motiven und Stilen suchen, denn mittlerweile gibt es so viele Tätowierer, die ganz anders stechen als die klassischen. So entstehen immer neue Stile, die eigentlich keinen wirklichen Genrenamen haben. Klassische Stile sind zum Beispiel Oldschool, Asia, Newschool, Realistic, Fantasy, Biomechanik und Tribal. Aber es gibt richtige Tattookünstler, die ihre Nadeln wie Pinsel benutzen und Euch Bilder auf die Haut zaubern, die überhaupt nicht nach Tattoo aussehen. Eine gründliche Recherche lohnt sich also auf jeden Fall, wenn Ihr auf der Suche nach etwas ganz Besonderem seid.

    Wie finde ich den passenden Tätowierer?

    Auch da solltet Ihr viel vergleichen. Guckt Euch die Mappen oder die Onlinebilder ganz genau an. Achtet auch darauf, wie die Tattoos im Detail aussehen. Sind die Linien sauber? Stimmen die Farbverläufe? Hat der Tätowierer die Proportionen hinbekommen oder hat das Einhorn ein ganz komisches Gesicht? Da Ihr am Ende mit dem Tattoo rumlaufen sollt: Lasst Euch nicht einschüchtern! Wenn Ihr im Gespräch oder bei den Skizzen merkt, dass es Euch nicht gefällt, dann müsst Ihr das sagen. Das ist total okay und der Tätowierer wird Euch nicht böse sein. Er muss seine Skizze so abändern, dass sie Euch gefällt. Und wenn er es überhaupt nicht hinbekommt, dann sucht Ihr Euch einen neuen Tätowierer. Sonst gebt Ihr einen Haufen Kohle aus für etwas, das Euch nicht 100% gefällt und schleppt es ein Leben lang mit Euch rum. Ungeil.

    Was kostet der Spaß?

    Apropos ein Haufen Kohle… gut gemachte Tattoos sind nicht billig. Die meisten Leute unterschätzen vor allem, wie lange es dauert, bis so ein Tattoo fertig ist. So ein Arm zum Beispiel hat ganz schön viel Fläche – ungefähr zwei Din A4-Seiten. Die meisten Tätowierer berechnen ihren Lohn pro Sitzung. Das können so 3 bis 4 Stunden sein, je nachdem, wie lange Ihr durchhaltet. Was das genau kostet, ist schwer zu sagen. Ein Stundenlohn von ca. 100 Euro ist aber keine Seltenheit. Wenn Ihr einen richtig guten Tätowierer gefunden habt, der Euch vom Stil und auch insgesamt total gut gefällt, spart im Zweifel noch ein halbes Jahr und geht dann hin, anstatt zu einem billigeren zu gehen, weil Ihr nicht mehr warten könnt.

    Wie wird’s gemacht?

    Der Tätowierer hat eine Maschine, in die eine lange Nadel eingespannt ist. Die Maschine bewirkt, dass sich die Nadel sehr schnell vor und zurück bewegt. Die Nadelspitze wird in Farbe getaucht und dann in die Haut gestochen. Wichtig dabei ist, dass die Nadel nicht zu tief und trotzdem tief genug in Eure Haut kommt, weil Euch sonst die Farbe wieder rauswächst oder rausblutet bzw. fransig aussieht. Bei dünnen Linien sind wenige feine Nadeln nebeneinander in die Maschine eingespannt, bei Flächen wie Farbe und Schattierungen sind es mehrere Nadeln nebeneinander. Euer Tätowierer sollte schon wissen, was er da tut. Falls Euch etwas komisch vorkommt – immer nachfragen!

    >>> Tattoo: Der neue Ehering?

    Tut das weh?

    Ganz ehrlich… ja, tut es. Aber wir haben ja alle ein unterschiedliches Schmerzempfinden, so dass es bei dem einen vielleicht weniger weh tut als bei dem anderen. Außerdem sind Körperstellen unterschiedlich empfindlich. Da kann es an der einen Stelle gut auszuhalten sein, und einen Zentimeter weiter links schießen einem die Tränen in die Augen. Überleben tut man es aber, und sobald die Nadel aus der Haut ist, ist der Schmerz auch schon wieder weg. Danach ist die Haut eine Zeit gereizt und fühlt sich ungefähr so an wie ein recht schlimmer Sonnenbrand. Mit der richtigen Pflege ist das aber auch nach ein paar Tagen vorbei.

    Was sind die Risiken?

    Ein Risiko ist natürlich, dass es am Ende nicht gut aussieht, weil Ihr nicht auf uns gehört und Euch einen schlechten Tätowierer gesucht habt. Gesundheitliche Risiken gibt es natürlich auch. Es können allergische Reaktionen auftreten, einige Komponenten in speziellen Farben sollen Krebs verursachen. Wenn Ihr einen guten Tätowierer habt, sollte der aber diese Farben kennen und meiden. Hygiene ist natürlich auch ein absolutes Muss. Achtet darauf, dass der Tätowierer nichts anderes als die Geräte und Eure Haut mit den Gummihandschuhen anfasst. Eine Infektion wollt Ihr Euch ja nicht einfangen. Die Nadeln sind steril einzeln verpackt und müssen immer ganz frisch aus der Verpackung direkt in die Maschine eingespannt werden. Lose aus der Schublade geht gar nicht.

    Was mache ich, wenn ich keine Lust mehr auf mein Tattoo habe?

    Dann habt Ihr ein Problem. Es gibt die Möglichkeit, Euer Tattoo per Laser entfernen zu lassen. Das dauert aber nicht nur lange, sondern ist auch viel schmerzhafter als das Stechen und kostet auch mehr als das Tattoo. Weil Ihr Euch das Tattoo freiwillig habt stechen lassen, bezahlt die Entfernung auch nicht die Krankenkasse. Eine zweite Möglichkeit, ein ungeliebtes Tattoo verschwinden zu lassen, ist das Cover-Up. Da wird ein anderes Tattoo über das alte drübergestochen. Das solltet Ihr aber auch von einem Tätowierer machen lassen, der sich gut mit so etwas auskennt.

    Auch Stars lieben Tattoos! Wisst Ihr, welcher Körperschmuck zu wem gehört? Macht das Bilderquiz!

    Donnerstag, 23. August 2012