Jetzt ist es raus: Kiffen macht dumm

Langzeitwirkungen sind alarmierend, besonders bei jungen Konsumenten. Was passiert mit dem Intelligenzquotienten - hier nachlesen.

Jetzt ist es raus: Kiffen macht dumm

Dienstag, 28. August 2012

Diskutiert wird es seit Jahrzehnten, jetzt scheint die Wissenschaft eine Antwort gefunden zu haben: Bei Menschen, die über mehrere Jahre hinweg Cannabis rauchen, verschlechtern sich die geistigen Fähigkeiten.

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Eindeutig war die Langzeitwirkung nach bisheriger Studien aus wissenschaftlicher Sicht nicht, es ist ja auch schwierig, entsprechende Probanden zu finden, immerhin ist es illegal zu kiffen. Doch jetzt gibt es eine neue Studie, die weitere Hinweise darauf liefert, dass langjähriges Rauchen von Marihuana die geistigen Fähigkeiten tatsächlich zu beeinträchtigen scheint.

Ein internationales Forscherteam beobachtete den Verlauf des Intelligenzquotienten in Relation zum Cannabis-Konsum der Testpersonen vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter. Und es gab natürlich eine Kontrollgruppe, die nicht kiffte.

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Im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" kann man jetzt die Ergebnisse nachlesen. Über 1000 Neuseeländer wurden über Jahre begleitet. Die Studienteilnehmer, die schon in jungen Jahren regelmäßig rauchten, entwickelten keine IQ-Steigerung, wie bei den Nichtrauchern. Einziger Trost: die negativen Wirkungen traten nur bei Teenagern auf, wer später mit dem Kiffen anfängt, muss sich, zumindest nach den bisherigen Ergebnissen, nicht solche Sorgen um den Kopf machen.