Jetzt will sie auch noch Geld!

    Jesus-Fresko-Restauratorin möchte jetzt Geld sehen. Für was denn? Check it out!

    Als Hobby-Restauratorin übermalte die Spanierin Cecilia Giménez ein 102-altes Jesus-Bildnis und zerstörte im Grunde ein uraltes, überaus wertvolles Fresko und jetzt verlangt sie auch noch Kohle.

    Mit diesem Hype hatte niemand gerechnet: Es ist überall in den Medien aufgetaucht und zum Spaß der Social-Media-Welt geworden. In 160 Länder wurde das Bild abgedruckt und zur “schlechtesten Restauration aller Zeiten” gekürt. Das übermalte Christus-Bildnis wurde zum Gag schlechthin und dabei wollte Cecilia nicht einmal was Schlechtes. Nein! Sie wollte einfach, dass man das Bild wieder so richtig sehen kann. Leider ist ihr kein Kunstwerk gelungen, denn die Jesus-Darstellung von vor 102 Jahre erkennt man überhaupt nicht mehr. Das Schlimme ist, dass die Entfernung der Übermalung, ohne die übrig gebliebenen Farbschichten des Gemäldes zu beschädigen, so gut wie unmöglich scheint.

    Das war die schlechte Nachticht. Die gute ist, dass Cecilia nun weltberühmt ist. Es pilgern sogar Tausende in das kleine spanische Örtchen Borja nur, um das Jeus-Bild live zu sehen. Von dem ganzen Trubel um das Jesus-Gesicht haben bis jetzt der Ort Borja und die Kirche am meisten profitiert, denn die schaulustigen Besucher bezahlten ordentlich Eintrittsgelder. Die 85-Jährige möchte nun aber auch ein kleines Stückchen vom Kuchen, denn schließlich habe man nur ihr den ganzen Ruhm und Geldsegen zu verdanken.

    Na ja, sie hat gut reden. Sie muss schließlich – zum Glück für sie – keinen Schadenerstaz leisten und man möge sich kaum ausrechnen, wie viel das wohl sein mag. Also, chill Omi und genieß dein Ruhm!

    Samstag, 22. September 2012