Ride the Mountain: Safety first!

    No risk, no fun?! Kann sein. Aber wer krasse Sprünge wagt, sollte trotzdem anständig geschützt sein.

    Die Zeiten, in denen coole Boarder grundsätzlich ohne Helm auf der Piste unterwegs waren, sind definitiv vorbei. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Designer verstanden haben, dass ein Helm nicht nur schützen soll, sondern auch geil aussehen. Aber es gibt noch mehr Dinge, die Ihr beachten müsst, um sicher durch den Funpark und über die Piste zu kommen.

    Fitness
    Klingt im ersten Moment komisch, ist aber so. Wer einmal im Jahr für eine Woche in die Berge fährt und ansonsten nur vorm Computer hockt, wird nicht viel Spaß auf der Piste haben. Wenn Euch schnell die Puste ausgeht, ist das nicht nur frustrierend, sondern auch gefährlich. Vor allem in Gefahrensituationen solltet Ihr immer genug Kraft haben, Euer Board schnell herumzureißen. Und auch in die Halfpipe solltet Ihr mit vollem Pizzabauch besser nicht fahren. Es hilft nichts, ab ins Fitnessstudio!

    Helm
    Schon erwähnt und ein unverzichtbarer Begleiter. Hat sich Euer Brett schon einmal an einer vereisten Stelle verhakt und Ihr seid rückwärts Richtung Tal gekippt? Falls nicht, so ist das dann: Die Mütze fliegt im hohen Bogen und das Geräusch, das Euer Kopf auf dem vereisten Schnee macht, klingt verdächtig nach einem rohen Ei, das aufgeschlagen wird. Euch wird schwarz vor Augen und Ihr könnt nur noch an dieses eklige Geräusch denken. Schädelbruch? Zum Glück diesmal nicht, aber spätestens nach so einem Erlebnis führt Euer Weg zum nächsten Helmdealer, garantiert. Die Dinger sind mittlerweile echt nicht mehr hässlich und Eure Mütze ist doch eh aus der letzten Saison. Noch die passenden Goggles dazu aussuchen und los geht’s!

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    Handschuhe
    Ja, die schicken, kleinen Dinger für die Halfpipe sehen supercool aus, für einen ganzen Tag auf der Piste sind sie aber nicht geeignet. Da müssen es schon anständige Handschuhe mit Protektoren sein. Vor allem Eure Handgelenke können bei einem Sturz ordentlich was abbekommen.

    Protektoren
    Nicht alle tragen Protektoren unter ihren Snowboardklamotten, aber sie erleichtern einem das Leben ungemein. Sie verringern nicht nur das Verletzungsrisiko, sie lassen Euch auch mutiger werden. Wenn der krasse Sturz kaum Schmerzen verursacht, probiert Ihr den Trick schneller ein zweites Mal. Achtet aber darauf, dass Rückenpanzer, Knieschoner und Co. genau passen und Euch nicht beim Fahren behindern.

    Board, Bindung, Schuhe
    Na klar, die beste Schutzkleidung bringt nichts, wenn Ihr ansonsten mit schlechtem Material unterwegs seid. Achtet darauf, dass Euer Board vernünftig gewachst ist und die Kanten gut geschliffen sind, sonst kann es vor allem auf Ziehwegen schnell verkanten und Ihr landet auf der Nase. Eine anständige Bindung in der für Euch passenden Einstellung sollte natürlich auch dabei sein. Zu große oder zu kleine Snowboard-Boots verursachen Schmerzen bzw. machen Eure Schwünge zu einem Eiertanz.

    >>> Ride the Mountain: Der Snowboard-Monat auf VIVA.tv

    Rücksicht
    “Hier fährt der Henker persönlich” ist ein Style, den ein paar Boarder gern an den Tag legen. Egal, wie cool und gut Ihr seid – nehmt Rücksicht. Gerade Anfänger, die froh sind, dass sie endlich ihre ersten Kurven fahren können, können niemanden gebrauchen, der sie schneidet. Cool ist, wer es nicht nötig hat, sein Können durch Kamikazefahrten durch Anfängergruppen unter Beweis zu stellen.

    Sonntag, 18. November 2012