Coole Typen, aber keine Vorzeigemänner: Joko und Klaas wehren sich gegen Schubladen und Klischees.
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Seit sie zusammen mit Palina Rojinski bei MTV Home den Bildschirm rockten, kennt ihre Karriere nur eine Richtung: Steil bergauf. Kaum ein anderes Moderatoren-Duo in Deutschland ist so gefragt wie Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, wenn es darum geht, eine moderne, humorvolle Generation anzusprechen, die sich nicht mit Doku-Soaps und runtergeleierten Texten abspeisen lässt.
Als Gewinner des „GQ Männer des Jahres“-Awards in der Kategorie „Fernsehen“ wollen sich Joko und Klaas aber auch nicht in eine Schublade stecken lassen, und wenn sie noch so cool und hip zu sein scheint. Dem GQ-Magazin sagte Joko, dass er nicht als Representant eines neuen Zuschauertyps gelten will:
„Ich fasse mir an den Kopf, wenn ich lesen muss, dass meine Brille oder die Tatsache, dass ich abends zu Freundin und Kind heimgehe und mit der Kleinen Lego-Duplo spiele, irgendwas über meine Generation verrät.“
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Auch Klaas mag sich selbst in dieser Rolle nicht so gern sehen: „Ich wehre mich dagegen, Prachtexemplar einer Generation sein zu müssen. Ich kenne die Leute ja gar nicht, denen ich da vorstehen soll. Und ich lass mir auch nicht so ein Klischee umhängen, das irgendwie nach jungliberal riecht.“
Riecht jungliberal. Vielleicht. Fakt ist, dass Joko und Klaas coole Typen sind, denen wir gern zugucken. Außerdem könnte es echt schlimmere Schubladen geben.