Die Geschichte der MTV Europe Music Awards

Es war einmal... Welche Bands haben bei den MTV EMA Geschichte geschrieben? Wir wühlen für Euch in der Vergangenheit.

Die Geschichte der MTV Europe Music Awards

Donnerstag, 01. November 2012

1994: Brandenburger Tor, Berlin
Die allerersten MTV EMA fanden zu der Zeit statt, als Prince noch unter dem Namen The Artist Formerly Known As Prince unterwegs war. Weitere Performer waren Aerosmith, Björk, Take That und George Michael. U2-Frontmann Bono bekam den ersten "Free Your Mind"-Award für sein Engagement für Menschenrechte.

1995: Le Zénith, Paris
Die zweite EMA-Show wurde in Paris gefeiert und gleichzeitig zum Statement gegen atomare Tests. Bands wie U2 und Bon Jovi nutzten ihre Dankesreden, um auf die Gefahren nuklearer Waffen aufmerksam zu machen. Trotz aller Politik kam die Musik natürlich auch in Paris nicht zu kurz, auf der Bühne standen unter anderem David Bowie und die Cranberries.

1996: Alexandra Palace, London
Bei der Show in London gab es einigen Wirbel um den Auftritt von Metallica. Die Rocker hatten den Song, den sie eigentlich hätten spielen sollen, gegen einen anderen ausgetauscht, dessen Text alles andere als jugendfrei war. Im Fernsehen wurde der Auftritt später rausgeschnitten. Einen Auftritt nach Plan lieferten dagegen die Fugees, George Michael, die Smashing Pumpkins und Garbage.

>>> Alle Infos zu den 2012 MTV EMA gibt's hier

1997: Ahoy, Rotterdam
Die Show in den Niederlanden bot eine gute Mischung aus Pop, Rock und Rap. Unter anderem performten die Spice Girls, die Backstreet Boys, Jon Bon Jovi, Aerosmith und LL Cool J. Der "Free Your Mind"-Award wurde an eine Organisation für Landminenopfer vergeben, für die sich die gerade tödlich verunglückte Prinzessin Diana eingesetzt hatte.

1998: FilaForum, Mailand
Girlpower in Mailand! Die Spice Girls und Madonna kassiertern jeweils gleich zwei Trophäen ein. Als Performer standen unter anderem R.E.M. und Rammstein auf der Bühne. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal die regionalen European Awards vergeben.

1999: The Point, Dublin
Gerade 17 Jahre alt war Britney Spears, als sie ihren ersten Auftritt bei den EMA in Dublin hatte. Danach ging sie mit vier Trophäen nach Hause: Best Female, Best Song, Best Pop und Best Breakthrough Artist. Stimmgewaltige Performances gab es von Mariah Carey und Whitney Houston, wild wurde es mit Iggy Pop und Marilyn Manson.

2000: The Globe, Stockholm
Die Show zum Millenium bot einige historische Auftritte: Jennifer Lopez ließ sich von einem Flugzeug aus auf die Bühne bringen und lieferte die Weltpremiere zu Love Don't Cost a Thing". Die "Spice Girls hatten eine ihrer letzten Performances vor ihrer Trennung. U2, Madonna, Ricky Martin, Robbie Williams und Kylie Minogue sangen ebenfalls in Stockholm.

>>> 2012 MTV EMA: Die Playlist der Nominees

2001: Festhalle, Frankfurt
Die MTV EMA waren eine der ersten Shows nach den Terroranschlägen vom 11. September in diesem Jahr. Natürlich waren die Gedanken aller bei den Opfern, Überlebenden und Angehörigen. Es spielten Depeche Mode, Jay-Z, Kylie Minogue, Limp Bizkit zusammen mit Jimmy Page und viele mehr.

2002: Palau San Jordi, Barcelona
Stars ohne Ende gab's in diesem Jahr in der spanischen Küstenmetropole: Bon Jovi, Christina Aguilera, Coldplay, Eminem, Enrique Iglesias, Pink, Foo Fighters, Robbie Williams und Whitney Houston waren nur einige von ihnen.

2003: Ocean Terminal, Edinburgh
Diese Europe Music Awards fanden in einem extra dafür konzipierten Zelt statt, mit dem Schloss von Edinburgh im Hintergrund. Host Christina Aguilera wechselte während der Show 12-mal das Outfit. Missy Elliott, Justin Timberlake, Beyoncé und die White Stripes machten den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

2004: Tor di Valle, Rom
'Große Show' war in diesem Jahr wörtlich zu nehmen: Eminem ratterte mit einem echten Panzer auf die Bühne, Gwen Stefani hing an einer Schaukel von der Hallendecke und Anastacia performte draußen vor dem berühmten Kolosseum vor 400.000 Fans.

2005: Pavilhão Atlântico, Lissabon
Die 12. MTV Europa Music Awards hatten einen besonderen Host: Borat aka Sacha Baron Cohen. Er schaffte es, in seinen Moderationen fast alle anwesenden Künstler zu beleidigen, vor allem Madonna. An den anschließenden After Show Partys durfte Borat nach der Aktion nicht mehr teilnehmen. Musik kam von besagter Madonna, den Pussycat Dolls, den Black Eyed Peas, Robbie Williams und den Foo Fighters.

2006: Bella Center/Rådhuspladsen, Kopenhagen
Ein fettes Line-up mit Muse, Rihanna, den Killers und Snoop Dogg gab es in Kopenhagen. Die Show wurde von Justin Timberlake moderiert. Kanye West sorgte für Gelächter, als er im Kampf um den Award für das Beste Video gegen Justice Vs Simian verlor: "Wenn ich nicht gewinne, verlieren die Awards an Glaubwürdigkeit!" Die einen sagen so, die anderen so...

2007: Olympiastadion, München
Die aufsehenerregendste Performance lieferten in diesem Jahr Tokio Hotel: Während des Songs Monsoon stand die Band unter einer riesigen Regendusche. Die erste und leider einzige EMA-Performance gab von Amy Winehouse, die auch den Artists Choice einsackte.

2008: Echo Arena, Liverpool
In Liverpool wurde zum ersten Mal Europe's Favourite Act gekürt, der aus 20 regionalen Gewinnern gewählt wurde. Sir Paul McCartney bekam den Titel Ultimate Legend verpasst, und Rick Astley wurde zum Best Act Ever gekürt.

2009: O2 World, Berlin
Nach 15 Jahren ist die Show wieder dort, wo einmal alles begann. Gefeiert wurde mit Jay-Z, Beyoncé, Green Day, den Foo Fighters, Shakira, U2, Leona Lewis, Tokio Hotel und vielen mehr. Gewinnerin des Abends war Beyoncé, die drei Trophäen einsackte.

2010: Caja Mágica, Madrid
Kanye West hat sich diesmal nicht beschwert, sondern brav performt - und zwar mit 30 Seconds to Mars. Bon Jovi wurden mit dem ersten Global Icon Award ausgezeichnet. Die größte Gewinnerin des Abends, Lady Gaga, konnte nicht persönlich da sein, schickte aber eine Videobotschaft von ihrer Tour aus Budapest nach Madrid.

2011: Odyssey Arena, Belfast
Die bezaubernde Begleitung des Abends war Selena Gomez in Belfast. Boyfriend Justin Bieber war auch mit angereist, performte und strich die Awards Best Male und Best Pop ein. Weitere Auftritte lieferten Coldplay, Snow Patrol, Jessie J, Lady Gaga und viele mehr.