Streamingdienste: Welcher kann was?

Spotify, Simfy oder doch Napster? Wir haben eine Übersicht von Streamingdiensten für Euch.

Streamingdienste: Welcher kann was?

Donnerstag, 03. Januar 2013

Ach, ist das praktisch... Anstatt den eigenen Rechner oder das Handy mit Unmengen an Dateien vollzuknallen, gibt man einfach seinen Lieblingskünstler ein und schon hört man die neusten Tracks von One Direction, Justin Bieber, Carly Rae Jepsen, Lana del Rey und wie sie alle heißen. Das Streaming-Prinzip ist genial und extrem komfortabel. Aber natürlich wollen die Anbieter auch Geld damit verdienen, und so nerven gern mal Werbeeinblendungen. Welcher Dienst kann was? Kann ich den Dienst mit allen Smartphones nutzen? Wir haben eine Übersicht für Euch.

Spotify
Dieser Dienst hat unsere Ohren im Sturm erobert. Übersichtlich, nutzerfreundlich und mit einer Musikdatenbank von mehr als 20 Millionen Titeln bleiben kaum Wünsche offen. Die Anwendung für Facebook informiert Freunde darüber, was Ihr gerade hört und trägt Euren guten Musikgeschmack damit hinaus in die weite Welt.
Geeignet für: Windows, MacOS, Linux, iOS, Android, Blackberry, WP 8
Gratis? Ja. Finanziert wird Eure Nutzung durch Werbeunterbrechungen. Für werbefreien Musikgenuss gibt es ein kostenpflichtiges Abo.

Simfy
Der deutsche Konkurrent von Spotify erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit ebenfalls mehr als 20 Millionen Musiktiteln ist das Kölner Unternehmen ganz vorne mit dabei. Nur Linux-Nutzer und Besitzer vom WindowsPhone machen lange Gesichter, ansonsten funktioniert Simfy auf allen Betriebssystemen.
Geeignet für: Windows, MacOS, iOS, Android, Blackberry
Gratis? Ja. Finanziert wird Eure Nutzung durch Werbeunterbrechungen. Für werbefreien Musikgenuss gibt es ein kostenpflichtiges Abo.

>>> Die beliebtesten Songs aus dem Web in den VIVA Supercharts

Deezer
Der französische Anbieter hat nach eigenen Angaben ebenfalls rund 20 Millionen Titel in seiner Datenbank, verzichtet aber komplett auf ein Gratisangebot und einen eigenen Desktop-Player, Ihr müsst Euch im Browser einloggen. Wer nach Ablauf der Testversion nicht bezahlen will, kann auch nichts mehr hören.
Geeignet für: iOS, Android, Blackberry
Gratis? Nein. Eine Testversion ist aber erhältlich.

Napster
Diese Plattform ist das Urgestein der Plattformen und wurde bereits 1999 gegründet. Damals schoben Musikfans allerdings noch Musik hin und her, ohne dass die Künstler einen Anteil bekamen. Das gab einen Riesenärger mit der Musikindustrie und Napster wurde zeitweise lahmgelegt. Heutzutage hat sich Napster an die Streamingkonkurrenz angepasst und ein Bezahlangebot.
Geeignet für: Windows, MacOS, iOS, Android
Gratis? Nein. Sieben Tage Probehören sind erlaubt.

>>> Webtrend: Persönliches Radio

Rdio
Der Dienst wurde von den Skype-Gründern auf den Markt geworfen. Rdio verfügt über nicht so viele Titel wie andere Anbieter, nach eigenen Angaben sind es rund 15 Millionen Tracks. Sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone ist Rdio zu hören.
Geeignet für: Windows, MacOS, iOS, Android, Blackberry, WP 8
Gratis? Nein. Sieben Tage Probehören ist aber auch hier möglich.

Juke
Auf eine Desktop- oder Browser-Version verzichtet Juke komplett, das Angebot ist nur auf dem Smartphone zu hören. Mit ebenfalls 15 Millionen Titeln muss sich der Dienst trotz seiner abgespeckten Leistung nicht hinter der Konkurrenz verstecken.
Geeignet für: iOS, Android
Gratis? Nein.