Dienstag, 15. Januar 2013

Was für eine irre Truppe hat sich da eigentlich dieses Mal im Dschungel von Australien versammelt? Ex-GNTM-Zicke Fiona Erdmann trainiert ihre Bauchmuskeln mit regelmäßigem Erbrechen und wird von Dr. Bob mit einer Extraportion Elektrolyte ausgestattet, damit sie nicht von ihren Streichholzbeinchen kippt. Joey Heindle, damals schon bei DSDS ein Phänomen, überrascht mit geistreichen Kommentaren und hat genug von dem eintönigen Essen, was seiner Meinung nach "Einlauf" heißt... Nur eine von vielen Aussagen, die das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich dazu animierte, ihn liebevoll Rain-Forrest Gump zu nennen.

Helmut Berger, Weltstar und einst der schönste Mann der Welt, musste das Camp vorzeitig verlassen. Dass er überhaupt einen Tag in der Hitze des Urwalds ausgehalten hat, ist bemerkenswert. So ein Gesicht gehört eigentlich auf die Intensivstation und nicht auf die Bambuspritsche.

>>> Dschungelcamp 2013: Alle Kandidaten im Überblick

Den wohl intimsten Einblick in sein Privatleben gewährte uns Patrick Nuo: Pornosüchtig bis zum Umfallen war er, kam wochenlang nicht aus dem Haus, bekam nichts mehr auf die Reihe. Mutiger Entschluss, so ein Geheimnis mit der halben Nation zu teilen. Ob wir es wissen wollten? Wohl eher nicht. Dschungel-Tarzan Silva Gonzalez nervt mit Silberrücken-Posen und einer unechten Lache, für die man ihn mit seinen Fitnessbändern verhauen möchte. Am nervigsten ist allerdings Ex-Bachelor-Kandidatin Georgina, die eine Dschungelprüfung nach der anderen vergeigt, weil sie Angst um ihre Fingernägel hat oder Mehlwürmer zu sehr stinken. Danach lässt sie sich trotzdem feiern, als hätte sie die doppelte Menge an Sternen mit nach Hause gebracht. Könnte gut sein, dass es bald die erste Ohrfeige in der Dschungel-Geschichte gibt. Alle anderen sind teilweise recht sympathisch, müssen aber noch in den Rampensau-Modus hochschalten, ansonsten war es das bald.

Am besten gefällt uns bisher Olivia Jones, mal mit Brüsten, mal ohne. Sie scheint diejenige zu sein, die im Chaos der Profilneurosen den Überblick behält, gesunden Menschenverstand beweist und dabei die gute Laune nicht verliert. Unser Fazit also nach den ersten fünf Tagen: Olivia for Dschungel-Queen!